Sonntag, 11. November 2012

SÜßES SUSHI

Zum Dessert haben sich die Mädelz dieses hier gewünscht:



Dieses Rezept habe ich in dem Buch "Süße Träume" gefunden, dass ich - als ganzes Set - für 2.- bei "Weltbild" erstanden habe. Die Folie von der Verpackung war nämlich eingerissen....

ZUTATEN
  • 500 ml Milch
  • 1/2 TL abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 1 TL frischer Ingwer, gerieben
  • 3 EL Zucker
  • Salz
  • 100 g Milchreis
  • 1/4 Ananas
  • 1/2 Mango
  • 1 Kiwi
  • 1 Tütchen gehackte Pistazienkerne (25 g)

Milch, Zitronenschale, Ingwer, Zucker, eine Prise Salz aufkochen. Milchreis einrühren und bei geringer Hitze mindestens 40 Minuten quellen lassen. Immer wieder umrühren.
Milchreis in eine flache Schüssel füllen und mit Frischhaltefolie abdecken. Auskühlen lassen - am besten über Nacht.
Obst in Streifen von ca. 1 cm schneiden. Zum Abtropfen auf Küchenpapier ausbreiten. das Obst sollte nicht mehr so saftig sein bei der Verarbeitung.



In der Zwischenzeit die "Soja"-Soße herstellen.
Man kann einfach Beeren mit etwas Zucker pürieren und durch ein Sieb streichen.
Ich selbst habe ein rotes "Smoothy" aus dem Kühlregal gekauft. Heute war es "Apfel-Himbeere". Ich habe es in einem kleinen Topf aufgekocht und etwas Speisestärke eingerührt.
Nach dem Abkühlen kann man es in eine Dosierflasche (beim Buch dabei) füllen und den Teller hübsch verzieren.

Eine Sushimatte belegt man nun mit Frischhaltefolie. Die Hälfte des Milchreises wird nun auf die Folie gelegt und zu einem Rechteck gedrückt (ca. 12 x 24 cm).


In die Mitte je ein Streifen jeder Obstsorte legen und mit Hilfe der Matte das Obst in den Reis rollen.


Die Reisrolle in gehackten Pistazien wenden und in 3 cm dicke Streifen schneiden.


Sieht sehr hübsch aus. Ich reiche auch gerne kandierten Ingwer dazu (der IMMER liegen bleibt...)


Taste it !
They did....

Samstag, 10. November 2012

KNUSPRIGE ENTE AUF FELDSALAT MIT GRANATAPFELDRESSING

Mädelz-Dinner, die Erste....

Mit Steffi und Betty hatte ich am Donnerstag zwei liebe Freundinnen zu Besuch. "Du machst immer so tolle Sachen und wir kriegen nie was ab !" haben sie sich beschwert....
Das konnte Frau Taste natürlich nicht auf sich sitzen lassen.
Zur Vorspeise gab es dann dieses hier:



ZUTATEN
  • 1 Entenbrust
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
-
  • 1/4 Apfel
  • 1/2 Zwiebel
  • 1/2 Granatapfel
  • Feldsalat
  • 4 EL Balsamico-Essig
  • 4 EL Olivenöl
  • 100 ml Apfelsaft
  • ein Schuß Grenadine-Sirup

Entenbrust ohne Zugabe von Fett in einer Pfanne von beiden Seiten, mit der Hautseite beginnend, jeweils 5 Minuten anbraten. Pfanne mit dem Entenfett beiseite stellen. Entenbrust mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. In eine feuerfeste Form geben, im Ofen etwa 25 - 30 Minuten bei 200 Grad garen. Evtl. etwas Wasser angießen.
In der Pfanne die kleingewürfelten Apfel- und Zwiebelstücke anbraten.

In der Zwischenzeit den Feldsalat waschen und putzen. (Oder den fertigen in der Tüte kaufen...)
Die Kerne aus dem Granatapfel pulen. Ich mach das immer mit Einweg-Handschuhen.
Für das Dressing Essig, Öl, Apfelsaft, Sirup, Salz, Pfeffer in einem Behälter schaumig durchschütteln.
Den Feldsalat in tiefe Teller geben, Granatapfelkerne darüberstreuen und mit Dressing beträufeln. Nun Apfel und Zwiebel daraufgeben, zum Schluß die in Streifen geschnitteten Entenbrust gerecht verteilen.

In Ermangelung von Entenbrust geht zur Not auch "Knusperente" aus der Tiefkühlung ;-)


Zur Hauptspeise gabs dann  KÜRBIS-KARTOFFEL-GNOCCHI

Die Nachspeise ist hier zu finden SWEET SUSHI


Ihr wollt wissen, wer Anna ist ? Das ist Hugo´s kleine Schwester. Da wird der Holundersirup einfach durch Ananassirup ersetzt. Sonst bleibt alles gleich...

Taste it !

Es war ein sehr netter Abend mit Euch !!



Freitag, 9. November 2012

KÜRBIS-KARTOFFEL-GNOCCHI


Ich bin ja - dank Pastavorsatz der Kitchenaid - nun schon zum Nudelprofi geworden. Nur Gnocchi, die hab ich noch nie probiert selbst herzustellen. Die Zutaten waren mir wohl bekannt. Nur die Mengenangaben nicht. Ich hab da mal ein bissl recherchiert, gewogen und rumprobiert. Da ich fand, dass 1 kg Kartoffeln jetzt mal garnicht soooo viel aussieht, hab ich diese Menge genommen. Ein halber Hokaido war auch noch da - da waren es dann ca. 1,5 kg Gemüse.
Kennt Ihr die Geschichte vom süßen Brei ? So ging es mir bei der Zubereitung. Ziel war nämlich, genau soviel Mehl dazuzugeben, bis der Teig eine marzipanige Konsistenz bekommt, man Rollen daraus drehen kann und Stücke abschneiden, um Gnocchi daraus zu formen. Um dort hin zukommen, glaubt mir, hab ich fast ein Kilo Mehl gebraucht. Das packt selbst die Gutte Kitty nicht... Also mußten doch die Händchen ran. Das Endergebnis war dann geschmacklich toll, nur die Gefriertruhe ist jetzt voll mit Gnocchi. Ich glaube, ich habe fast 700 8relativ große) Stück geformt. Ich muß unbedingt eine Gnocchi-Party planen....

Ich habe, um das Rezept aufzuschreiben, ein bißchen umgerechnet.
Herausgekommen ist dieses hier:

ZUTATEN
  • 500 g mehlig kochende Kartoffen
  • 300 g Kürbisfleisch
  • 100 g geriebener Parmesan
  • 1 Ei
  • 2 EL Speisestärke
  • ca, 500 g Pastamehl + etwas zum Formen
  • Salz, Pfeffer, Muskat


Die Kartoffeln werden geschält, gewürfelt und gekocht. Ich habe ca. 7 Minuten vor Ende der Garzeit (nach ca 15 Minuten, je nach Würfelgröße) den kleingeschnittenen Kürbis dazu in den Topf geworfen. Wenn alles weich ist, abgießen und mit dem Kartoffelstampfer kleinkriegen. Es dürfen keine groben Stücke mehr dabei sein, deshalb bin ich nochmal mit dem Quirl reingegangen.



Jetzt kommen Ei, Käse, Gewürze, Speisestärke und - in kleinen Mengen - Mehl hineien. Das ganze wird nun mit dem Knethaken durchgewalgt. Man muß wirklich selbst abschätzen, wann man die richtige Konsistemz hat.


Eigentlich soll man nun Rollen formen, von denen man dann kleine Stückchen abschneidet. Bei mir warens eher Platten, in die ich immer wieder Mehl kneten mußte...


Mehl braucht man dauernd: auf der Arbeitsfläche, auf dem Messer und später auf der Gabel. Sind nämlich ganz schön "schlüpfrige kleine Scheisserchen", würde Julia Roberts sagen.


Die Gnocchis legt man dann auf eine bemehlte Platte und bemehlt sie nochmal. Mit der bemehlten Gabel drückt man nun kleine Rillen hinein. Die Soße wird dadurch besser aufgenommen.
Die Gnocchis kommen nun in einen Topf mit kochendem Salzwasser. Erst liegen sie am Topfboden, dann kommen sie an die Oberfläche geschwommen und sind fertig.


Bei mir war das nach 4 Minuten der Fall. Ich hab sie jetzt mit einem Schaumlöffel herausgeholt, in eine leicht gebutterte Form gelegt und im Offen warm gehalten.
Sinnvoll ist es übrigens, vom fertigen Teig ein Test-Gnocchi zu kochen. Dann kann man noch ein Ei mehr dazurühren oder Mehl dazutun, falls dieses zerfällt. Außerdem kennt man dann die genaue Garzeit.



Zum Einfrieren lässt man übrigens die rohen, gut eingemehlten Gnocchi erst einzeln, zum Beispiel auf einem Brett, etwa 1 h vorfrieren. Dann kann man sie getrost in einen Gefrierbeutel geben. Die Kochzeit erhöht sich dabei höchstens um 1 Minute, selbst wenn man die Gnocchi gefrorenen  ins Wasser gibt.


In der Zwischenzeit habe ich die Soße zubereitet. Soooo einfach und soooo lecker. Und ganz ohne Mehl :

GORGONZOLA-SAHNE-SOSSE

ZUTATEN

  • 200 g Gorgonzola
  • 200 ml Sahne
  • etwas Speisestärke
  • 4-5 Blätter Salbei, kleingezupft
  • Salz, Pfeffer, Muskat
Einfach den Käse in der Sahne schmelzen lassen, nach Belieben würzen und mit etwas Speisestärke abbinden. Dann den Salbei unterrührenn und heiß über die Gnocchi geben.




Taste it !

Dienstag, 6. November 2012

SCHWEINEFILET IM SCHINKENMANTEL


Fleisch sollte es am Sonntag sein, denn ein Sonntagsessen ohne dieses wäre keins, meint Mr. Taste. Ich inspizierte also den Kühlschrank und entschied mich für
Schweinefilet im Schinkenmantel

Zutaten:
  • 1 ganzes Schweinefilet
  • 6 Scheiben Parmaschinken (je nach Länge des Filets)
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Meerrettich
  • 1 TL Tomatenmark
  • Weißwein
  • Schmand
  • Salz, Pfeffer, Paprika
Auf Frischhaltefolie (dann ist es besser zu wickeln) den Schinken nebeneinander auslegen, so dass immer ca. 1 cm überlappt.


Eine Paste herstellen aus Senf (ich hatte noch Mohn-Honig-Senf), Meerrettich und Tomatenmark. Das Filet nun säubern, von Sehnen befreien und trockentupfen. Dann kräftig salzen, pfeffern und großzügig rundherum mit der Paste bestreichen. Nun mittig auf den Schinken legen und mit Hilfe der Folie einwickeln.
Etwas Öl in einer Bratreine erhitzen und das Filet mit der Naht nach unten ins heiße Fett legen.
Im vorgeheizten Backofen (200 Grad, Umluft)ca. 30 Minuten braten lassen. Währenddessen immer mal wieder mit nem Schuss Weißwein angießen. In Kombination mit dem austretenden Fleischsaft, dem Senf, Meerrettich und Tomatenmark gibt das eine fantastische Soße, die man nach dem Garen nur noch etwas abbinden muss und mit einem Löffelchen Schmand und einer Prise Paprikapulver verfeinern kann.
Ich hab noch ein paar Streifen Paprika in etwas Öl angebraten und Thymian darüber gezupft. Die mußte weg und machte ne hübsche Farbe…
Nach dem Garen, während man die Soße macht, können Fleisch  und Paprika in einer vorgewärmten Form im Ofen warten.
Der Schinken war hier sehr cross, etwa wie gebratener Speck.



Vom Vortag  war noch ziemlich viel Kartoffelstampf übrig, also bot es sich an, als Beilage Kartoffelplätzchen zu machen. Die Mengenangaben sind hier deshalb nur geschätzt:

KARTOFFELPLÄTZCHEN
Zutaten:
  • Grober Kartoffelstampf aus ca. 500 g Kartoffeln (es war natürlich Milch drin)
  • 100 g Mehl (wegen der Milch)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • 100 geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Petersilie
  • Semmelbrösel
  • Fett zum Ausbraten
Zwiebeln würfeln und anbraten. Kartoffelstampf, Mehl, Käse, verschlagenes Ei  und Gewürze verkneten. Die Menge des Mehls am „Zustand“ der Masse bemessen. Nun die Zwiebeln darunter mischen. Aus dem Teig formt man jetzt die Plätzchen, wendet sie in Semmelbrösel und brät sie in heißem Fett knusprig heraus. Man kann sie gut vorbereiten und kurz vor dem Servieren auf einem Backblech nochmal im heißen Ofen aufwärmen. (Wenn der Ofen noch heiß ist vom leckeren Schweinefilet im Schinkenmantel…)

Taste it !

Sonntag, 4. November 2012

CUPCAKES MIT KANDIERTEN MARONI


Du meine Güte, da ist mir aber mal was leckeres gelungen. Ja, ich weiß, Eigenlob und so weiter...., aber ich hab selten so was schokoladiges, saftiges, süßschmelzendes und aromatisches gebacken. Und so kams dazu:
Ein Mitbringels aus einem Wochenende in Südtirol stellte mich vor ein Rätsel. Ich liebe nämlich Maroni, deshalb mußte ich unbedingt diese Maronicreme kaufen. Was ich damit anfangen sollte, wußte ich allerdings nicht. Der Inhalt des geöffneten Glases stellte sich als eine Art Mischung aus Marmelade und Nutella heraus. Ganz schön süß und cremig.


Außerdem gesellte sich dann noch ein "Landsmann" hinzu. Ein Rest "Jagertee" aus Österreich. Das ist eine Art Likör, den man sich in den Tee kippen kann. Eine rumhaltige, nach Zimt duftende Winterköstlichkeit.

Jedenfalls stellte ich eine Anfrage auf der genialen Seite von KÜCHENPLAUSCH und bat um Rezepte mit Maronicreme. Da kam allerhand. Nochmal herzlichen Dank an all die anderen Blogger, die mich so nett beraten haben.
Aus den vielen Rezeptideen kreierte ich dann diese Küchlein:

Ach halt, erst noch eine Frage. Hat schon mal jemand Maroni kandiert ? Die braucht man nämlich dafür. Hui, was für ein Duft, der durchs Haus strömt. Fast schon vorweihnachtlich. Und so gehts:


KANDIERTE MARONI

Zutaten:

  • 200 g Maroni (die vakuumverpackten, gekochten), gehackt
  • 3 EL brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Flüssigkeit ( z.B. Jagertee, Rum, Wasser)

Man gebe die gehackten Maroni in eine Schüssel und vermische sie mit all den anderen Zutaten. Nun kommt alles in die Mikrowelle. Auf höchster Stufe werden sie nun 2 Minuten gegart. Dann holt man sie heraus, rührt um und gart sie nochmal 2 Minuten. Das ganze macht man 3-4 mal, bis die Maroni von einer zähen Kruste umgeben sind. Dann legt man sie schnell auf ein Backblech und verteilt sie gleichmäßig. Sobald sie abkühlen, wird die Kruste hart und knusprig. Jetzt kann mann sie weiterverarbeiten oder einfach nur naschen.

 


Und nun die
CUPCAKES

Zutaten:
  • 150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 200 g Mehl
  • 75 g Kakaopulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eier, getrennt
  • ca 10 EL Flüssigkeit (Milch, Rum, ect.)
  • 200 g Maronicreme
Die Zubereitung ist ganz einfach:  Zu erst rührt man Vanillezucker, die beiden Eigelb und die weiche Butter schaumig. Dazu kommt die Maronicreme. Dann gibt man die Flüssigkeit hinein. Bei mir waren es 5 EL Milch und 5 EL Jagertee.
Nun vermischt man Mehl, Kakao und Backpulver und rührt es unter die flüssigen Zutaten. Bei mir geriet der Teig etwas zäh, ich habe dann noch etwas mehr Jagertee dazugegeben (Hicks...)
Das Eiweiß wird jetzt steifgeschlagen, wobei Zimt und Zucker langsam dazurieseln dürfen. Jetzt dieses vorsichtig unter den Teig heben.
Genauso vorsichtig werden nun die kandierten Maronistückchen untergehoben, wobei einige Stücke zum dekorieren zurückbehalten werden.
Im vorgeheizten Ofen (180 Grad / Umluft) dürfen die Küchlein ca 18 Minuten backen.



In der Form auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit kann man das Topping  herstellen.

Zutaten:

  • 100 g Maronicreme
  • 150 g Frischkäse (Philadelphia)
  • 75 g Butter
  • 2 EL Puderzucker, gesiebt
  • 100 g Schokoladenkuvertüre
Die gute Kitchenaid rührt nun für mich kräftig Maronicreme, Frischkäse, Butter und Puderzucker zusammen. In der Zwischenzeit wird die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle geschmolzen. Flüssig wird sie nun in drei Schwüngen unter die restliche Creme gerührt.
Ich fülle sie nun in einen Spritzbeutel und stelle sie nochmal kurz in den Kühlschrank, um eine festere Konsistenz zu bekommen.




Die ausgekühlten Schokotörtchen werden nun nach belieben mit der Creme dekoriert, mit den übrigen Maronistückchen verziert und dann
  • vor Mr. Taste in Sicherheit gebracht
  • fotografiert
  • gegessen
  • den Nachbarn gebracht
  • oder, oder, oder....


Taste it !

Dienstag, 30. Oktober 2012

HALLOWEEN-BOWLE


Noch schnell ein Rezept von der Halloweenparty im letzten Jahr.
Diese Bowle kann man machen, wie man will - das wichtigste sind die

Glubschaugen

Dazu braucht man
  • 2 Dosen Lychee,
  • 1 L Kirschsaft,
  • Wodka nach belieben
  • Mineralwasser, Prosecco, Weißwein zu gleichen Teilen.
Die Lychees gießt man ab und und legt sie über Nacht in den Kirschsaft ein, damit die Früchte wie blutunterlaufene Augen aussehen. Gerne kann man auch jetzt schon den Wodka dazu geben.
Zur Party gibt man die gekühlten Früchte samt Flüssigkeit in ein Bowlwgefäß und gießt sie mit dem Saft aus der Dose, Prosecco, Weißwein und Mineralwasser auf. Zuckern braucht man die Bowle nicht, wenn man Dosenfrüchte verwendet.
Für Kinder kann man (ähhh - SOLLTE man) den Alkohol durch Apfelsaft ersetzen.



Taste it - til the dawn is breaking.....

Sonntag, 28. Oktober 2012

HAUSGEMACHTE NUDELN



... heute ohne Ei, nur aus Hartweizengries, Olivenöl, etwas Salz und Wasser.

Die ersten selbstgemachten Nudeln haben Mr. Taste und ich noch mit Körpereinsatz, Nudelholz und Muskelkraft hergestellt.
Heute erlegt das die Kitchenaid für uns.
Ich werfe die Zutaten in die Schüssel, die Gute macht daraus einen perfekten Nudelteig.

Bisher habe ich immer mit Eiern kneten lassen, heute, da die Nudeln die Beilage zum Böfflamott werden sollen, wollte ich sie weniger schwer haben.
Meine liebe Freundin Maria hat mich schließlich nach ihrem letzten Italienaufenthalt mit
"De Cecco Hartweizengrieß Semola di grano duro" versorgt, den ich hier im Handel noch nicht entdeckt habe.  Denn
"Nur aus erstklassigem Hartweizengrieß-Pastamehl entstehen wirklich gute Nudeln. Dieses doppelt gemahlene Hartweizengrieß-Mehl ist besonders fein. Daraus hergestellte Nudeln behalten beim Kochen eine angenehm feste Konsistenz und entwickeln den typisch guten Geschmack italienischer Pasta."




ZUTATEN

  • 300 g Hartweizengrieß (oder ein anderes Pasta-Mehl)
  • 1 TL feines salz
  • 2-3 EL Olivenöl
  • ca. 100 ml Wasser
Aus den Zutaten lässt man nun einen Teig kneten. Je nach Konsistenz des Teiges muß man noch ein wenig mehr Mehl oder Wasser hinzu geben. Der Teig muß sich glatt anfühlen und darf nicht kleben, er darf aber auch nicht zu trocken sein und bröckeln. Bei Zimmertemperatur sollte er nun mind. 30 Minuten ruhen.



Jetzt gehts ans Ausrollen (kostet viiiiiel Kraft) oder an den Aufbau der Nudelwalze.

Vom Teig zwicke ich nun ein Stück ab. Ich habe mit 80g-Portionen die besten Erfahrungen gemacht.
Nun wird der Teig mehrmals durch die Rolle, Stufe 1, gedreht. Dabei muß man ihn immer wieder einmehlen und die Ecken nach innen schlagen.


Erst fühlt er sich glatt an, dann beginnt er zu reißen. Das bedeutet: JAWOHL, alles richtig gemacht ! Jetzt hat sich nämlich das Klebereiweiß aus dem Weizen gelöst und kann den Teig gut verbinden.


Noch 1-2x durch die Walze, und man hat eine samtige Teigplatte, zum Streicheln schön.

Diese wird jetzt auf Stufe 4 zu einer Platte ausgerollt und zum Trocknen kurz abgelegt. Über Stullehnen etwa....

Jetzt kann man die Nudeln - nach Wunsch - schneiden, ausstechen, zu Ravioli formen oder durch die Bandnudelform lassen.



Diese können, wieder mit etwas Mehl bestäubt, auf verschiedene Arten trocknen.

Für Leute mit viel Zeit etwa so:


Für baldige Verarbeitung eher so:



Mal sehen, ob das Christkind den Pasta-Trockner bringt.

Taste it