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Dienstag, 6. Mai 2014

KOCHHAUS - eine ganz neue Erfahrung...

Am letzten Freitag, diesem herrlichen Brückentag, führte uns ein Schwabing-Bummel in eine ganz andere Art des Lebensmittelladens. Wir landeten im :
 
KOCHHAUS ein sozusagen begehbares Rezeptbuch.
 
 
 
Das Prinzip ist so einleuchtend wie genial: In diesm "Supermarkt" sind die Lebensmittel nicht nach Sorten sortiert, sondern nach Rezepten. Es gibt ca. 15 verschieden Tische. In der Mitte eines jeden ist ein Rezept samt Zutaten, Zubereitungsdauer und Gesamtpreis beschrieben. Drumherum sind, sehr appetitlich, die jeweiligen Zutaten drapiert (sogar in kleinen Kühltruhen, falls nötig). Diese sind einzeln mit Preisen ausgezeichnet (z.B. 1 Spargel 80 Cent, 1 Schalotte 30 Cent, ect.).
 
Da Herr Taste mal wieder Fleisch wollte, entschieden wir uns für:
 

Suprême von der Maispoularde mit Spargel, Estragoncrème und violetten Kartoffeln
für 8,90 € p. P.
 

Die sehr nette Verkäuferin ging an der Kasse nochmal das Rezept mit mir durch, schickte mich nach dem zweiten Bund Estragon und fragte sogar: "Brühwürfel nicht zuhause?" Ich (hungrig) fragte schüchtern nach, ob ich evtl. etwas mehr Kartoffeln als die 200 g erwerben dürfte. Sie musste sehr lachen und sagte, dass ich alles kaufen dürfte, was ich wollte. Jetzt weiß ich also, dass die Spargel nicht abgezählt waren und ich das Zwiebelchen nicht hätte erwerben müssen, wenn denn eins zu Hause im Kühlschrank gewesen wäre .....

Im Öko-Tütchen fanden sich dann, für 2 Personen, folgende

ZUTATEN:
  • 2 Maispoulardenbrüstchen (zusammen ca. 380 g mit Knochen)
  • 8 Stangen Spargel
  • 200 g violette Kartoffeln
  • 2 Bund Estragon
  • 1 Schalotte
  • 1 Brühwürfel
  • 150 g Creme Fraiche

Und das gabs vom Hause Taste noch als Extra dazu:
Wasser, Olivenöl, Salz, Pfeffer
1 Stamperl Noilly Prat, 1 Spritzer Zitronensaft, 1 TL Honig




 
Mit im Tütchen befand sich außerdem eine sehr übersichtliche und ansprechende  Zubereitungsanleitung, die gibts gratis dazu.
 





ZUBEREITUNG:

  1. Ofen auf 160° vorheizen. Kartoffeln gewaschen aber ungeschältmit Wasser in einen Topf geben, 1 TL Salz dazu und in ca. 18 Minuten bei mittlerer Hitze weich kochen.
  2. Wasser für den Spargel in einem Topf zum Kochen bringen. Spargel schälen und Schalen in das kochende Wasser geben. 3 TL Salz dazu.
  3. Nach 5 Minuten Spargelschalen herausfischen, Spargel in den kochenden Spargelfond geben. Bei mittlerer Hize in ca. 15 Minuten weich kochen.
  4. Weich gekochte Kartoffeln abgießen, kalt abschrecken und pellen. Im heißen Topf und einem TL Olivenöl warm halten.
  5. Maispoularden rundum mit Salz und Pfeffer würzen. 3 EL Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und das Fleisch von jeder Seite 2 Minuten bei hoher temperatur anbraten. Anschließend die Pfanne  für 10 Minuten auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen geben.
  6. Estragon waschen und die Blätter vom Stiel zupfen. 2 hübsche Spitzen für die Deko zurück lassen.
  7. Für die Soße in einem kleinen Topf die gehackte Schalotte in 2 EL Öl anschwitzen. 100 ml Wasser, Brühwürfel und Estragon dazugeben, kurz aufkochen und pürrieren. Mit Salz, Pfeffer, Zitrone, Honig und Wermut abschmecken und noch etwas einkochen lassen. 
  8. Spargel auf einem Soßenspiegel anrichten, Mit Fleisch und Kartoffeln nach belieben bestücken. Fertig !

Übrigens, den Spargel auf diese Art zu kochen war mir neu. Ob er deswegen so zart und herrlich aromatisch geworden ist, weiß ich nicht. Ich werde es aber auf jeden Fall nun immer so machen.


Die Koch, Brat- und Backzeiten waren auf die Minute genau richtig angegeben. Das Fleisch war zart und saftig, die Kartoffeln weich und trotzdem bißfest und der Spargel war butterzart.
Mir war allerdings eine Soße aus Brühwürfel und Creme Fraiche nicht raffiniert genug. Deshalb gab es noch einen Schuss Wermut, ein bisschen Zitronensaft und ein wenig Honig dazu.
Mit dem Pürierstab hat das Zerkleinern übrigens garnicht geklappt. Der Estragon wickelte sich nur um das Messer und war nicht kleinzukriegen. Im Standmixer allerdings hat das pürrieren dagegen einwandfrei funktioniert.


Preislich wären die Zutaten vermutlich, im Supermarkt gekauft, etwas günstiger geworden. Andererseits hätte es dann bei uns sicher Putenbrust mit Normalo-Kartoffeln in Petersiliensoße gegeben....



Der aufmerksame Betrachter mag bemerken, dass auf der gedeckten Tafel nur ein einziger Teller gerichtet ist. Das ist meiner. Der muß ein wenig fürs Foto posen. Herrn Tastes Portion dagegen kommt, wie immer, nicht sooo hübsch auf den Teller, dafür heiß und in Soße schwimmend. Aber erst, wenn der Foto weggepackt ist.
Die Weinempfehlung des "Kochhaus", ein Grüner Veltliner, passte, gut gekühlt, hervorragend dazu.
Wenn es die Zeit und die Nerven (Parkplatzsuche !!!!) mitmachen, wollen wir nun jede Woche ein Kochhaus-Gericht ausprobieren. Es gäbe auch einen Lieferservice, aber mit den Prämissen muss ich mich erst mal auseinander setzen.
Schuhe und Bücher vertraue ich gerne einem Kurierdienst an, Lebensmittel möchte ich, glaube ich, doch lieber selbst aussuchen....

Taste it !

Montag, 21. Oktober 2013

KÜHENSCHLACHT, MONTAGS-MENÜ ein Leibgericht

Nein, ich habe nicht geschlafen in der Nacht vor der Aufzeichnung. Ich lag im Bett und hab gekocht - gedanklich. Am Herd hab ich dann um 6 Uhr Morgens gestanden. "Ich muß das Kartoffel-Tian wenigstens EINMAL noch ausprobieren".
Mr. Taste zeigte mir nen Vogel und drehte sich nochmal im Bett herum. Der Flieger nach Hamburg ging schließlich erst um 12:00....
 

In Hamburg angekommen wurden wir auch schon von einem Redaktions-Mitglied abgeholt und ins Hotel gebracht. (Müssen die beim Fernsehen immer alle wie Models aussehen ?) Der Flieger hatte ne Stunde verspätung. So blieben nur 15 Minuten zum umziehen, frisieren und schminken. (Dass das nicht notwendig gewesen wäre wurde mir später in der Maske auch klar. Dort wurden wir traumhaft verwöhnt, gestylt, beruhigt und gekämmt)
Vor dem Hotel am Shuttlebus ins Studio trafen wir Kandidaten dann alle das erste mal aufeinander. Einer aufgeregter als der andere....


Im Studio selbst wurden wir übrigens hervorragend betreut. Und nicht nur wir. Auch unsere Begleiter durften in der VIP-Longe warten, wurden lecker becatert, mit Prossecco versorgt und mit Tipps aufgemuntert. Gleich am Anfang kam Johann Lafer zu uns, stellte sich vor und setzte sich mit uns zusammen. Er war total locker und sehr bemüht, unsere Aufregung abzufangen. Er ging sehr persönlich auf jeden von uns ein, erzählte ein paar nette Anekdoten, bot uns das "Du" an und dann schickte er uns zum First View ins Kochstudio.


Der erste Blick in "meine" Küche. Wir hatten 5 Minuten Zeit, zu kontrollieren, ob alle bestellten Zutaten auch vorhanden sind, zu kosten was davon Salz und was Zucker ist, zu gucken wo Töpfe, Schüsseln und Messer stehen und - wer vorrausschauend war - zu prüfen ob der Herd funktioniert. (Hat er nicht.... Nach einem gefühlten Herzinfarkt und einem prüfenden Blick vom Studio-Elektriker kam 5 Minuten später die Nachricht "Stecker ist wieder drinnen"). Dann durften wir uns mit Johann hinter der Schwingtür verstecken, denn das Publikum wurde hereingelassen.


Tja, und nun gings los. Der Jingle ertönte und wir mussten ins Studio marschieren, uns an unsere Plätze stellen und loskochen. Falls sich jemand fragt, warum die Dame in gestreift, ganz links, immer die Augen so zusammenkneift, bekommt hier die Antwort: Es lag nicht am Zwiebelnschneiden. Die Uhr, die die 35 Minuten rückwärts zählte, war ungefähr 2 cm groß und ungefähr in Sichtweite von 20 Metern am anderen Ende des Studios angebracht. Ich sah sie nicht....
Ich war nervös, nervös, nervös.... Die eigentliche Herrausvorderung bei dem heutigen Gericht war, das Glas mit den Süßkartoffeln rechtzeitig in den Ofen zu schieben. Die brauchen nämlich fast 30 Minuten, bis sie weich sind.


Wie angekündigt durfte ich als erstes ins Interview gehen. Na toll - so versuchte ich Kartoffeln zu schälen, Fond zu kochen, Ingwer zu hacken, Haltung zu bewahren und gleichzeitig kluge Antworten zu geben. Die verflixte Süßkartoffel war so krumm, dass ich die Scheiben mit der Schere nachschneiden musste, damit sie ins Glas passten.... Danach lief es wohl ganz gut, aber seht es Euch selbst an. *KLICK*

 
"Vier, drei, zwei, eins -und AUUUUUS !" Erst fand ich kein scharfes Messer, um das Fleisch richtig schön zu schneiden und zu drapieren und dann hab ich mein Gericht einfach an den falschen Platz gestellt (sorry, Bruno...) - es sei der Aufregung und Hektig geschuldet.
Die Jurorin des heutigen Tages war eine uns allen unbekannte Köchin: Su *habichvergessen*. Sie mußte sehr husten bei meinem Gericht. Es sei ihr verziehen, denn ich bin wohl gerade so noch durchgerutscht.
 
Die Erleichterung war riesig. Das Gefühl da vorne zu stehen und von der Jurorin *wieheißtsienochmal* scharf kritisiert zu werden ist nicht schön. Aber es bereitet einen durchaus auf die Stimmung der restlichen Woche vor. Danach kann einen nicht mehr viel umwerfen. "Am ersten Tag rauszufliegen ist richtig Scheiße, danach ists egal" war ein Ausspruch von Patrick. Und er hatte recht.

Die größte Hürde war geschafft, man hat alles kennengelernt, wußte nun was auf einen zu kommt und so konnte es dann entspannt in den wohl verdienten Feierabend gehen. Hamburg wartete schon auf uns..... Natürlich nicht ohne einen Abschieds-Drücker vom lieben Johann.

 
 
Hier nun das Rezept zum Montagsmenü:


Leibgericht: „Lammfilet mit Süßkartoffel-Tian und lauwarmem Sesam-Bohnen-Salat “ von Andrea Burkhardt

Zutaten für zwei Personen

 
2                             schmale, große Kartoffeln

1                             schmale Süßkartoffel

300 ml                   Gemüsefond

1 cm                       Ingwer und etwas Rosmarin

1 EL                       Olivenöl
 
 2 Ofenfeste Weckgläser mit Deckel (290ml)
 
                            
4                             Lammfilets à 150 g
 
1,5                          Knoblauchzehen

4                             Zweige Rosmarin

4                             Zweige Thymian

4                             Zweige Oregano

2 EL                       Butter

Planzenöl, zum Anbraten

 

250 g                     grüne Bohnen

2                             getrocknete Tomaten, in Öl

1                             Zitrone

1 kleines Stück     Ingwer

½                            Bund Koriander

1 EL                       Tahin-Paste

1 TL                       Honig

1 EL                       Sojasauce

1 EL                       Apfelsaft

1 EL                       Rapsöl

1 EL                       geröstete Sesamkörner

                              

                               Chiliflocken, zum Abschmecken

                               Kreuzkümmel, zum Abschmecken

                               Kurkuma, zum Abschmecken

                               Salz aus der Mühle

         schwarzer Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Die Lammfilets waschen und trocken tupfen. In einer Pfanne etwas Planzenöl erhitzen und die Filets darin drei Minuten lang anbraten. Währenddessen vier Stücke Alufolie mit der Butter bestreichen. Den Knoblauch abziehen und durch die Knoblauchpresse geben. Anschließend zusammen mit den Kräutern auf der Alufolie verteilen. Die Filets aus der Pfanne nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Je ein Filet in ein Stück Alufolie wickeln und bis zum servieren warm halten.

Die Kartoffeln und die Süßkartoffel schälen und in dünne Scheiben hobeln. Die Gläser mit dem Olivenöl einstreichen. Den Ingwer und Rosmarin fein hacken. Die Kartoffeln, Ingwer und Rosmarin abwechselnd im Glas schichten. Anschließend den Gemüsefond darüber gießen und die Gläser mit den Deckeln verschließen. Im Backofen für 20 Minuten backen.

Die Bohnen säubern und in ca. zwei Zentimeter große Stücke schneiden. In einem Topf mit siedendem Salzwasser acht Minuten kochen lassen, so dass sie noch bissfest sind.

Die Zitrone auspressen und den Saft auffangen.

Für das Dressing die Tahin-Paste, das Rapsöl, den Honig, die Sojasauce, den Apfelsaft und den Zitronensaft vermengen. Anschließend mit Salz, Pfeffer, geriebenen Ingwer, Chiliflocken, Kreuzkümmel, Kurkuma und Koriander das Dressing abschmecken.

Die Bohnen aus dem Wasser nehmen, mit dem Dressing übergießen und kurz ziehen lassen. Den Sesam kurz in einer Pfanne ohne Fett anschwitzen. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen, in Streifen schneiden und unter den Salat mengen. Die Lammfilets mit dem Süßkartoffel-Tian und dem Salat auf einem Teller anrichten und mit dem Sesam garnieren.


Taste it !

Sonntag, 26. Mai 2013

RINDERFILETSTEAK MIT MACADAMINUSSKRUSTE u.v.m.

 
Gute Freunde zum Essen einzuladen ist im Hause Taste immer ein Highlight. Da freu ich mich dann schon die ganze Woche drauf, denke nach, sortiere, kaufe ein und bin gespannt, was die Gäste sagen.... Dieses mal durften sie aus 6 Gerichten ein Menü zusammenstellen. Hier das Ergebnis:
 
Die ersten beiden Gerichte sind im Rezept für 2 Personen beschrieben, Nachtisch für 4.
 
Zur Vorspeise waren edle Jakobsmuscheln gewünscht. Nicht überall zu bekommen und nicht grad günstig. Aber jeden Cent wert. Vor allem wenn sie im Gefolge von asiatisch angehauchtem Salatblättchen kommen. Ohne die Muscheln ein Rezept meiner lieben Kollegin Aga - Danke schön nochmal !
 
Jakobsmuschel auf Feldsalat mit Kokos-Ingwer-Soße
 
  • 4 küchenfertige Jakobsmuscheln
  • 100g Feldsalat
  • 1 EL Kokosraspel
  • 1 Zwiebel
  • 1 haselnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 Karotte
  • 100 ml ungesüßte Kokosmilch
  • 1EL Butter
  • 1/2 TL gelbe Curry-Paste
  • Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1TL Ahornsirup.

Kokosraspel rösten und beiseite stellen
Zwiebel, Ingwer, Karotte schälen und fein würfeln (oder raspeln). Die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Zwiebel, Ingwer und Karottenwürfel darin unterrühren und ca. 3-4 min. braten. Kokosmilch und 50ml Wasser zugießen, mit Curry-Paste,  Salz und Ahornsirup würzen. Alles kurz aufkochen lassen und bei schwacher Hitze 1 Minute köcheln lassen. Feldsalat gut waschen, von den Wurzeln befreien und gut trockenschütteln.
Die Soße kurz auskühlen lassen, über den Salat geben und mit Kokosraspel bestreuen.
 
In der gleichen Pfanne die Jakobsmuschel in etwas Butter von jeder Seite 2 Minuten anbraten. Salzen, Pfeffern, auf dem Salat anrichten.
 
 
 
Trotz einiger Experimente kann ich mir ein Mehrgänge-Menü einfach nicht ohne vorstellen. Deshalb wurde zum Glück zum Hauptgang FLEISCH gewählt.  
 
Rinderfiletsteaks unter der Macadamia-Nußkruste
  • 2 Rinderfiletsteaks (a´160 g)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Scheiben Toast
  • 50 g Macadamianüsse
  • 100 g Butter
  • 1 Ei

Rosmarin waschen, trocken tupfen, die Nadeln hacken. Toast und Nüsse im Mixer fein hacken. 175 g Butter schmelzen, mit Rosmarin und Eiern nterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Filets von jeder Seite in Öl anbraten (je nach dicke, ca. 2 Minuten). Aus der Pfanne nehmen, mit der Nussmasse bestreichen und 10-15 Min. überbacken. (200° Oberhitze)
 
 
 
Als Beilage gab es diese  Süßkartoffeln im Glas und einen lauwarmen Gurkensalat mit Sesamkrokant nach Ottolenghi. Dieser war hübsch im Dessertring in Form gebracht.
 
 
Lauwarmer Gurkensalat mit Sesamkaramell

  • 3 Mini-Salatgurken (ca. 250g)
  • ½ Chillischote,
  • 1 Bund Koriander
  • 30 ml Apfelessig
  • 70 ml Sonnenblumenöl
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Sesamsamen
Gurken schälen, schräg in Scheiben schneiden. Chilli in sehr feine Ringe schneiden. Sesam fettfrei in einem kleinen Topf anrösten. Zucker darüber geben und den Sesam karamellisieren. Mit Essig und Öl ablöschen. Alles in eine Schüssel geben, etwas ziehen lassen.
Gut vorzubereiten war der Nachtisch. Ein im Glas serviertes 
 
 
Erdbeer-Tiramisu
 
 
 
ZUTATEN:
  • 250 g Erdbeeren
  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 Vanilleschote
  • 75 g Zucker
  • 1 EL Ahornsirup
  • 150 g Löffelbisquit
  • 1 Stamperl Limoncello (cremig) oder jeden anderen Likör
  • gehackte Pistazien
Erdbeeren putzen, waschen, klein schneiden.4 schöne bei Seite stellen. Erdbeern mit Ahornsirup vermischen und etwas durchziehen lassen.
Sahne mit ausgekratzter Vanilleschote steif schlagen, Zucker einrieseln lassen. Mascarpone unterheben.
4 Gläser nehmen. Boden mit Löffelbiskuits dicht belegen und mit Likör beträufeln. Nun Erdbeeren und Creme darauf geben. Das ganze wiederholen. Am Schluss ein paar Pistazien-Brösel auf die Creme geben und mit einer Erdbeere verzieren. Kalt stellen.
 
 
 
Wenn man dann morgens um 2 Uhr, nach einem wunderschönen Abend,  noch eben zwei Fotos geschickt bekommt, dann hat sich doch der ganze Aufwand mehr als gelohnt ....
 
 
 
 
 
Taste it ! They did......

Freitag, 9. November 2012

KÜRBIS-KARTOFFEL-GNOCCHI


Ich bin ja - dank Pastavorsatz der Kitchenaid - nun schon zum Nudelprofi geworden. Nur Gnocchi, die hab ich noch nie probiert selbst herzustellen. Die Zutaten waren mir wohl bekannt. Nur die Mengenangaben nicht. Ich hab da mal ein bissl recherchiert, gewogen und rumprobiert. Da ich fand, dass 1 kg Kartoffeln jetzt mal garnicht soooo viel aussieht, hab ich diese Menge genommen. Ein halber Hokaido war auch noch da - da waren es dann ca. 1,5 kg Gemüse.
Kennt Ihr die Geschichte vom süßen Brei ? So ging es mir bei der Zubereitung. Ziel war nämlich, genau soviel Mehl dazuzugeben, bis der Teig eine marzipanige Konsistenz bekommt, man Rollen daraus drehen kann und Stücke abschneiden, um Gnocchi daraus zu formen. Um dort hin zukommen, glaubt mir, hab ich fast ein Kilo Mehl gebraucht. Das packt selbst die Gutte Kitty nicht... Also mußten doch die Händchen ran. Das Endergebnis war dann geschmacklich toll, nur die Gefriertruhe ist jetzt voll mit Gnocchi. Ich glaube, ich habe fast 700 8relativ große) Stück geformt. Ich muß unbedingt eine Gnocchi-Party planen....

Ich habe, um das Rezept aufzuschreiben, ein bißchen umgerechnet.
Herausgekommen ist dieses hier:

ZUTATEN
  • 500 g mehlig kochende Kartoffen
  • 300 g Kürbisfleisch
  • 100 g geriebener Parmesan
  • 1 Ei
  • 2 EL Speisestärke
  • ca, 500 g Pastamehl + etwas zum Formen
  • Salz, Pfeffer, Muskat


Die Kartoffeln werden geschält, gewürfelt und gekocht. Ich habe ca. 7 Minuten vor Ende der Garzeit (nach ca 15 Minuten, je nach Würfelgröße) den kleingeschnittenen Kürbis dazu in den Topf geworfen. Wenn alles weich ist, abgießen und mit dem Kartoffelstampfer kleinkriegen. Es dürfen keine groben Stücke mehr dabei sein, deshalb bin ich nochmal mit dem Quirl reingegangen.



Jetzt kommen Ei, Käse, Gewürze, Speisestärke und - in kleinen Mengen - Mehl hineien. Das ganze wird nun mit dem Knethaken durchgewalgt. Man muß wirklich selbst abschätzen, wann man die richtige Konsistemz hat.


Eigentlich soll man nun Rollen formen, von denen man dann kleine Stückchen abschneidet. Bei mir warens eher Platten, in die ich immer wieder Mehl kneten mußte...


Mehl braucht man dauernd: auf der Arbeitsfläche, auf dem Messer und später auf der Gabel. Sind nämlich ganz schön "schlüpfrige kleine Scheisserchen", würde Julia Roberts sagen.


Die Gnocchis legt man dann auf eine bemehlte Platte und bemehlt sie nochmal. Mit der bemehlten Gabel drückt man nun kleine Rillen hinein. Die Soße wird dadurch besser aufgenommen.
Die Gnocchis kommen nun in einen Topf mit kochendem Salzwasser. Erst liegen sie am Topfboden, dann kommen sie an die Oberfläche geschwommen und sind fertig.


Bei mir war das nach 4 Minuten der Fall. Ich hab sie jetzt mit einem Schaumlöffel herausgeholt, in eine leicht gebutterte Form gelegt und im Offen warm gehalten.
Sinnvoll ist es übrigens, vom fertigen Teig ein Test-Gnocchi zu kochen. Dann kann man noch ein Ei mehr dazurühren oder Mehl dazutun, falls dieses zerfällt. Außerdem kennt man dann die genaue Garzeit.



Zum Einfrieren lässt man übrigens die rohen, gut eingemehlten Gnocchi erst einzeln, zum Beispiel auf einem Brett, etwa 1 h vorfrieren. Dann kann man sie getrost in einen Gefrierbeutel geben. Die Kochzeit erhöht sich dabei höchstens um 1 Minute, selbst wenn man die Gnocchi gefrorenen  ins Wasser gibt.


In der Zwischenzeit habe ich die Soße zubereitet. Soooo einfach und soooo lecker. Und ganz ohne Mehl :

GORGONZOLA-SAHNE-SOSSE

ZUTATEN

  • 200 g Gorgonzola
  • 200 ml Sahne
  • etwas Speisestärke
  • 4-5 Blätter Salbei, kleingezupft
  • Salz, Pfeffer, Muskat
Einfach den Käse in der Sahne schmelzen lassen, nach Belieben würzen und mit etwas Speisestärke abbinden. Dann den Salbei unterrührenn und heiß über die Gnocchi geben.




Taste it !