Dienstag, 7. Januar 2014

GRÜNER SMOOTHIE - EINSTEIGERDRINK



Wer sich ein bisschen für Foodtrends interessiert, kommt zur Zeit am grünen Smoothie nicht vorbei. Darüber gibt es im www unzählige Foren und Infos.

Wie geht das ? Wann trinkt man das ? Kann das schmecken ? Und, am Wichtigsten:
Wofür ist das eigentlich gut ? Hierauf habe ich eine recht gute Antwort einer Ernährungsexpertin gefunden, die nicht für bestimmte Mixer wirbt oder radikale Ernährungsumstellung empfiehlt,
Tut einfach gut, ist gesund, schmeckt, sättigt, ersetzt eine Mahlzeit und soll (wer hofft nicht darauf) zur Gewichtsreduzierung führen.
Nun hat das Christkind ins Hause Taste der Kitchenaid einen kleinen Bruder gebracht. Den "Artisan Blender" - ein bildschöner Standmixer !
 


Hier mein erster Versuch, der perfekt gelungen ist. Der Smoothie war tatsächlich grün, schmeckte cremig-süß und es war kein winziges Körnchen auf der Zunge zu spüren.... Guter Junge, der Neue !
Hier mal mein Rezept zum Einsteigen:

Zutaten:


  • 1 Banane
  • 1 Birne, entkernt und geschält
  • 6 Walnusskerne
  • Saft von 2 Mandarinen
  • 2 Handvoll Babyblattspinat
  • ca 200 ml Wasser, je nach gewünschter Konsistenz
Alles in den Mixer geben und auf höchster Stufe mindestens eine Minute mixen.
 


Das ergab bei mir etwa 600 ml Flüssigkeit. Es schmeckte sehr fruchtig, wie ein frischer Obstsaft - der Spinat hat nicht gemüsig vorgeschmeckt.
 


Und trotzdem - ein Glas, also die Hälfte, hätte genügt. Nach dem ich ALLES auf einmal getrunken hatte, war mir so wohl nicht mehr....
Mal sehen, wie oft ich Lust hab, einen zu trinken.

 


Taste it !

Montag, 16. Dezember 2013

SAFRAN-HONIG-HÄHNCHEN MIT HASELNÜSSEN

 
 
 
nach Otto Lenghi aus "Das Kochbuch"

An diesem Gericht bleibe ich beim Blättern im Buch immer wieder hängen. Es vereinbart genau meine Liebslingsgeschmacksrichtung "Deftig + Süß". Leider kann man Mr. Taste mit einer solchen Kombination eher jagen. Deshalb galt es, die richtigen Gäste abzuwarten, damit sich der (nicht sooo große) Aufwand auch rentiert. Zum Glück kamen die experimentierfreudigen Schwiegereltern am 3. Adventssonntag zu Besuch, die anstatt Plätzchen auch gerne mal was deftiges probieren.
Dieses Fleischgericht passt für mich hervorragend in die Weihnachtszeit. Durch diese feine Aromenkombination (Rosenwasser, Safran, Zimt, Honig und Nüsse) weht ein sehr Adventlicher Duft durchs Haus, während es im Ofen bruzzelt.
 
ZUTATEN
 
4 - 5  Hähnchenbrustfilets
 
für die Marinade:
  • 2 Zwiebeln, grob gehackt
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 cm frischen Ingwer, fein gehackt
  • 1 TL Zimt
  • 1 großzügige Prise Safran
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 TL Fleur de Sel
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  •  
für die Kruste:
  • 100 g Haselnüsse, gehackt und geröstet
  • 2 EL Rosenwasser
  • 70 g Honig
-
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe gschnitten
 
In einer Schüssel bereitet man zu erst die Marinade zu. Zusammen mit den Hähnchenbrüsten gibt man diese nun in einen gut verschließbaren Gefrierbeutel. Im Kühlschrank sollte das ganze nun mindestens 1 Stunde marinieren, am besten aber über Nacht.
Den Backofen auf 190°/ Umluft vorheizen.
Das Fleisch samt Marinade in einer ofenfesten Form gleichmäßig verteilen und etwa 45 Minuten garen.
 
 
Währenddessen den Honig mit den Nüssen und dem Rosenwasser vermischen. Die Form aus dem Ofen nehmen und auf dem Fleisch eine großzügige Portion Nusspaste verstreichen. Weitere 5 Minuten im Ofen braten, bis das Hünchen durchgebraten und die Nüsse eine goldbraune Färbung angenommen haben.
Ich habe das Gericht mit samt der Form serviert und vorher noch mit den Röllchen der Frühlingszwiebel garniert. 
 
 
 Die Jagd nach dem Rosenwasser gestaltete sich etwas schwierig. In einer Apotheke im Nachbarort erstand ich dann ein einziges Fläschchen - überall sonst war es ausverkauft.
 
Mr. Taste mochte die Honigkruste nicht so sehr, aber mit der ausgetretenen Soße war es auch für ihn eine feine, deftige Kombination. Sehr schnell und einfach zu machen und trotzdem ein festliches essen, das gut für Gäste geeignet ist.
Als Beilage gab es bei uns diesen Couscous
Zum Fotografieren blieb diesmal nicht genug Zeit. Man möge mir die schwache Ausbeute verzeihen....
 
Taste it !

COUSCOUS MIT GERÖSTETEN TOMATEN

 



Auch dieser Salat ist inspiriert durch ein Rezept von Ottolenghi, "TOMATENPARTY" aus "genussvoll vegetarisch".
Er war köstliche Beilage zum Safran-Hähnchen. Die Kombination aus Süße und Säure haben den Couscous höchst bereichert. Ich gebe immer einen großen Schuss Orangensaft ins Couscous. Das unterstreicht das orientalische Aroma, wie ich finde.

ZUTATEN (für 4 Personen als Gericht, für 6 als Beilage)

  • 250 g Couscous, instant
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Orangensaft
  • 30 g Butter
-
  • 600 - 800 g verschiedene kleine Tomatensorten und / oder 2-3 Mini-Paprikaschoten
  • 1 TL brauner Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Balsamico Essig
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
-
  • 5-7 EL gehackte Kräuter (Estragon, Oregano, Thymian, Basilikum, Minze...)

Backofen auf 170° vorheizen.
Cocktailtomaten halbieren und mit der Schnittseite nach oben auf ein Backblech legen. Paprika in Ringe schneiden und daneben legen. Aus Essig, Öl, Knoblauch und Zucker eine Marinade herstellen und gleichmäßig über das Gemüse träufeln. Salzen und pfeffern. Ca 25 Minuten im Ofen rösten.
In der Zwischenzeit Gemüsebrühe und orangensaft erhitzen und sehr heiß über den Couscous geben. Butter auf den Couscous legen. Zudecken und 15 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel lockern und nochmal 15 Minuten stehen lassen.
Tomaten aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.
Kräuter und Tomaten mit dem ausgetretenen Saft zum Couscous hinzufügen. Sehr vorsichtig unterheben. Probieren und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl nachwürzen.
Am besten lauwarm servieren.
Im Originalrezept gibt der Autor vor dem Servieren noch grüne, rohe Tomaten unter den Couscous - die gabs bei REWE nicht.....


Auch hier gibts nur ein Foto vom fertigen Couscous im Windschatten eines Auflaufs. Sorry, ich gelobe Besserung, aber im Moment gibts ein paar technische Kameraprobleme...

 
Taste it !

Mittwoch, 20. November 2013

ZUCCHINI-SPAGHETTI BOLOGNESE - VEGAN FOR FIT

 
Da steht doch noch der Gemüse-Lurch hier rum und will einfach nicht nach Hause. Da ich mich ja gerade mit den veganen Rezepten von Attila Hildmann beschäftige, beschäftige ich mich halt auch mit dem Lurch und probiere ein viel gelobtes Rezept aus: Zucchini-Spaghetti mit Bolognese. dabei handelt es sich - man ahnt es schon - keineswegs um Nudeln. Nein, hierbei werden Zucchini mit diesem *SPIRALSCHNEIDER* in Spaghettiform "spiralisiert".
Im Originalrezept werden die rohen Zucchini unter die Soße gehoben. Das klappte aus zwei Gründen nicht: Die Portion ist 1, sooo groß, dass sie nicht in die Pfanne passt und 2, sind mir die Gemüsestreifen in rohem Zustand zu hart und zu geschmacklos. Ich hab kochend heiße Brühe  über die Gemüsespaghetti gegeben und diese Mariniert. Das war eine prima Variante... Und so gehts:

ZUTATEN

  • 300g Tofu
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 getrocknete Tomaten in Öl
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 200g Tomatenmark
  • 2 Tl Agavendicksaft
  • 1/2 l Gemüsebrühe
  • 1/4 l Rotwein
  • 4-5 dicke Zucchini
  • reichlich Olivenöl
  • Pfeffer, Salz
  • 2 TL Oregano
  • 100 g Mandelblättchen
  • 1 TL Salz


ZUBEREITUNG:

Den Tofu in kleine Krümmel zerbröseln. Die Zwiebel klein würfeln und die Knoblauchzehen fein hacken. In einer hohen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den Tofu hineingeben. Ca. 4 Minuten anbraten, bis er goldgelb ist. Dann kommen Zwiebeln, Knoblauch und Oregano hinzu. Während alles mit anbrät, die getrockneten Tomaten scheiden. Den Basilikum waschen und klein hacken. Dann alles kräftig salzen und pfeffern, das Tomatenmark, die getrockneten Tomaten und den Agavendicksaft hinzugeben und alles eine Minute karamellisieren lassen. Mit dem Rotwein und etwas Brühe ablöschen und nochmals eine Minute aufkochen lassen. Den Basilikum unterheben.


Die Zucchini mit einem Spiralschneider zu Spaghettis machen und in eine große Schüssel geben.

 
Nun den Rest der Brühe kochend heiß über die Zucchini geben und ca. 3 Minuten marinieren.


In der Zwischenzeit den veganen Parmesan herstellen:
Mandeln in der Pfanne fettfrei anrößten, dann mit 1 TL Salz in den Blitzhacker geben und mahlen - fertig !

 

 
Nun die marinierten Zucchinispaghetti auf einem Teller anrichten, Soße darüber und mit "Parmesan" bestreuen.

 
Die Soße schmeckt so gut - niemand würde Fleisch vermissen. Im Originalrezept wird sie mit viel weniger Flüssigkeit gemacht. Das war mir nicht geschmeidig genug, deshalb gibts bei mir mehr Wein und Brühe dazu. Dass die Zucchini allerdings "genau wie Nudeln" schmecken, kann ich nicht bestätigen. Gemüse bleibt Gemüse. Die Soße gibts aber bestimmt mal zur Pasta.
 
Taste it !
 
Und, liebe Anne, der Lurch steht auf meiner Weihnachtswunschliste. Danke fürs Ausleihen.
 

Donnerstag, 14. November 2013

ZUCCHINILONI - VEGAN FOR FIT



Da im Hause Taste nun veganes Essen entdeckt wurde, gab es heute gleich das zweite Rezept von Attila Hildmann    *KLICK*
ZUCCHINILONI mit Kürbis-Olivenfüllung, den italienischen Canelloni nachgefühlt.
Laut Mr. Taste würde er diesem Gericht 8 von 10 Punkten geben, sagt er. Ich fand es geschmacklich etwas langweilig und würde mir beim nächsten mal für die Füllung noch etwas raffinierteres einfallen lassen oder eine stückige Soße dazu machen. So war es einfach ein Zucchini-Kürbis-Auflauf, der das komplizierte Wickeln meines Erachtens nicht rechtfertigt.
Aber trotzdem, hier gehts zu meiner Rezeptvariante

ZUTATEN
für 4 Röllchen

  • 1 kleiner Hokaido-Kürbis
  • Olivenöl
  • Fleur de sel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 10 schwarze Oliven ohne Stein
  • 1 Chilischote
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 3 Mittelgroße Zucchini
  • etwas Zitronensaft
-
  • Pesto verde
  • 1 EL Pinienkerne

Backofen auf 250 °C vorheizen. Kürbis waschen, halbieren und entkernen. Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden. Mit 2 EL Olivenöl und ca. ½ TL Salz mischen. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech im Ofen auf der obersten Schiene ca. 15 Minuten backen, bis der Kürbis leicht Farbe annimmt. Anschließend kurz abkühlen lassen.

 
Inzwischen die Zwiebel schälen und fein hacken. Oliven vom Stein schneiden und fein hacken. Chilischote entkernen, Trennhäute entfernen, Chili waschen und fein hacken. Karotte schälen und raspeln. Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter fein hacken.
Gebackenen Kürbis grob hacken. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Karotten, Chili und Oliven darin ca. 3 Minuten andünsten. Kürbis und Petersilie unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

 
Zucchini waschen und mit einem Gemüsehobel längs in hauchdünne Scheiben schneiden. (Ich mußte es mit dem Messer machen, der Hobel war zu unregelmäßig und die Scheiben rissen)

 
Mit 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft und etwas Fleur de sel marinieren.
Etwa 6 Zucchinischeiben leicht überlappend nebeneinanderlegen. Kürbisfüllung längs daraufgeben und wie beim Rollen von Sushi vorsichtig einrollen.
 
 
Zucchiniloni ca. 5 Minuten im Backofen backen.

 
Nach dem herausnehmen sofort mit Pesto und fettfrei gerösteten Pinienkernen garnieren und heiß servieren.
 
 
Von zwei Rollen pro Person wurden wir richtig satt - und das fast ganz vegan. "Fast", denn ich habe fertige Pesto verwendet, und die enthielt Parmesan - und war tierisch lecker.

 
Taste it !
 
 

Dienstag, 12. November 2013

MOUSSAKA RELOADED - VEGAN FOR FIT



Kennt Ihr das, wenn einem ein Kochbuch immer wieder begegnet ? Auf Bloggerseiten, in Zeitschriften, im Fernsehen, auf Facebook..... So geht es mir zur Zeit mit einem Buch von Attila Hildmann "VEGAN FOR FIT". Selbst Frauke Ludowik kocht mittlerweile mit dem neuen Küchengott aller Veganer (oder denen die es werden wollen). Normalerweise führt sowas bei mir sofort zur Negierung. "Les ich nicht, wenns alle lesen". Wenn schon, dann will ich die sein, dies entdeckt. Genau wie damals bei Harry Potter. Aber auch da wurde ich eines besseren belehrt. Wenns alle toll finden, komm ich nun mal auch nicht dran vorbei. Und jetzt fällt mir auch noch Mr. Taste in den Rücken.....
Aber von Anfang an.
Mit dem letzten Auberginenrezept hier im Blog erwachte die Lust auf mehr davon.  Freundin Sibille und Cousine Annika empfahlen mir gleichzeitig dieses Rezept *KLICK*. Und da sich - außer den frischen Gemüsen - fast alles in Tastes Küche befand, war es nur ein kleiner Schritt dahin. Einige Änderungen taten diesem fantastischen Gericht keinen Abbruch. Hier meine Version - immer noch Vegan: Zu Tofu und Soße ein Schuß Zitronensaft, Sesam-Kokos-Creme statt Cashew-Mus und ein Lauchzwiebelchen dazu - sonst blieb alles beim Originalrezept.

ZUTATEN (für 8 Türmchen)

  • 1 große Süßkartoffel und
  • 2 Auberginen (ungefähr gleich im Durchmesser)
  • reichlich Olivenöl
  • 1 TL Fleur de sel
  • 300 g Tofu
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Lauchzwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 150 g Tomatenmark
  • 1 TL Ahornsirup (oder Agavendicksaft)
  • 30 ml Rotwein
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Topping:
  • 30 g Sesampaste (Tahin)
  • 50 ml Kokosmilch
  • 1 EL Wasser
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
Backofen auf 250 °C vorheizen. Süßkartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Auberginen waschen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.


2 EL Olivenöl und ½ TL Salz mischen. Süßkartoffeln und Auberginen damit vermengen. (oder damit einpinseln)


Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im Ofen ca. 15 Minuten auf der obersten Schiene backen, bis das Gemüse leicht Farbe annimmt.
Inzwischen den Tofu (schön ist er ja nicht...)


....zerbröseln.
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Tofu darin ca. 4 Minuten anbraten. (Lieber etwas mehr Öl nehmen, Tofu brennt sehr leicht an.)
 


Zwiebel und Knoblauch dazugeben und weitere 3 Minuten braten. Mit Tomatenmark und Ahornsirup 1 Minute weiterbraten, salzen, pfeffern und mit Rotwein ablöschen.
Pfanne vom Herd nehmen.
Für das Topping Sesampaste mit Wasser und Kokosmilch in einem kleinen Topf erhitzen. Petersilie unterheben, mit Zitronrnsaft, Salz und Pfeffer würzen. Zum Anrichten Türmchen schichten:


dafür abwechselnd 1 Auberginenscheibe, etwas Tofuhack, 1 Süßkartoffelscheibe und etwas Tofuhack stapeln, bis die Zutaten verbraucht sind. Am Ende 1 EL Topping pro Türmchen darübergießen.



Mr. Taste sagt, hinter dieses Rezept soll ich ein "Premium"-Sternchen pinnen - er konnte nicht fassen, dass er vegan gespeist hat, wo doch Fleisch sein Gemüse ist. Jetzt will er auch *FIT IN 30 TAGEN* werden - noch schnell, bevor die Weihnachtsgans in den Ofen kommt.....
Mal sehen, was sich machen läßt.


Taste it ! He did......

Donnerstag, 7. November 2013

THAI-CURRY AUS MINI-AUBERGINEN UND KURKUMA-REIS

 
So ein kleiner Ausflug nach Südtirol, gerade im Herbst zur Maroni- und Törggelenzeit ist immer wunderbar. Diesmal habe ich mich auf dem Bozener Wochenmarkt hinreißen lassen, ein ganzes kg wunderschöne, lilafarbene Mini-Auberginen zu kaufen. Sie erinnerten mich sehr ans Farbkonzept meiner Hochzeit. Im Brautstrauß und in der Tischdeko hätten sie auch wunderbar ausgesehen.....
Nur was ich mit ihnen am heimischen Herd anstellen sollte, fiel mir so spontan nicht ein. Klar, Auberginenrezepte gibt es zu genüge. Aber diese kleinen lila Scheißerchen wollte ich natürlich nicht einfach so zerschnippeln. Also holte ich mir Hilfe von der lieben Bloggercommunity von Küchenplausch. Aus den vielen Vorschlägen suchte ich mir dann ein asiatisch anmutendes Rezept aus und wandelte es etwas ab. Die Südtiroler mögen es mir verzeihen.....
 


ZUTATEN:
  • 800 g Mini-Auberginen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (5 cm)
  • 1/2 Bund Früglingszwiebeln
  • 3 kleine Tomaten
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Kokosmilch
  • 1 EL rote Currypaste
  • 1TL Zitronengraspaste
  • 4 Kaffir-Blätter
  • 300 g Hühnchenbrustfilet
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 EL Sesamöl

REIS
  • 250 g Basmatireis
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL Kokosflocken
  • 2 getrocknete Aprikosen
  • 1/2 l Gemüsebrühe
Fleisch waschen, in kleine Stücke schneiden. In 2 EL Sojasoße marinieren.
Auberginen waschen und Enden abschneiden.
Knoblauch und Ingwer klein hacken.
Frühlingszwiebeln waschen und in große Stücke schneiden.
Öl in der Pfanne erhitzen.
Fleisch etwas abtropfen lassen und (nicht zu heiß) kurz rundherum anbraten. Aus der Pfanne holen und auf einem Teller bei Seite stellen.
Knoblauch und Ingwer leicht anbraten,
Auberginen dazu geben. Auch diese rundherum anbraten.


 
 Nun die Frühlingszwiebeln dazugeben und mitschmoren lassen.


Currypaste und Kurkuma dazugeben, mit Kreuzkümmel würzen.


Nun verlieren leider die hübschen Dingerchen ihre Farbe und verwandeln sich - rein optisch - in saure Gürkchen.
Jetzt mit Gemüsebrühe aufgießen, Kokosmilch dazu geben, Zitronengras unterrühren und die Kaffirblätter hineinwerfen.


Das ganze darf nun ca 20 Minuten leicht köcheln. So werden die Auberginen schön weich, die Soße dickt etwas ein und der Geschmack kann gut durchziehen. Erst jetzt gibt man die in Würfel geschnittenen Tomaten dazu und das Fleisch wieder zurück in die Pfanne. Für 10 Minuten darf das Gericht noch sanft vor sich hinschmoren.
Gegebenfalls mit Sojasoße, Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken.


In der Zwischenzeit bereitet man den Reis vor.
Gemüsebrühe aufkochen, Reis, Kurkuma, Pinienkerne, kleingehackte Aprikosen, Lorbeerblätter und Kokosflocken dazugeben. 20 - 25 Minuten auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel quellen lassen.


Vor dem Anrichten die Lorbeer- und Keffirblätter entfernen. Wenn man es jetzt noch schafft, ein kleines Türmchen aus dem überaus schmackhaften Reis zu basteln, hat man ein wunderbares Auberginen-Curry geschaffen.....


...und kann am nächsten Tag die nette Kollegin noch mit einem Tupper-Schüsselchen voll davon erfreuen. Selbst wenn sie nun nicht mehr ins Farbkonzept passen.

Taste it !