Donnerstag, 9. April 2015

BACON-GEMÜSE-BUNDLES.....

...also ein Bündel voll Gemüse

Das Rezept dazu habe ich in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "LECKER" gefunden. Sehr hübsch, diese Päckchen. Ich bin immer auf der Suche danach, wie man Alltagsgerichte etwas aufpeppen oder außergewöhnlich präsentieren kann . Diese  "Bundles" gehen ganz einfach und machen was her.

 
 
Das Rezept ergibt 8 Päckchen
 
ZUTATEN:
  • 500g Karotten, ungefähr gleich groß
  • 1 großer Kohlrabi
  • 500 g grüner Spargel
  • 8 - 10 Scheiben Bacon
  • 5 EL Ahornsirup
  • 5 EL weißer Balsamico
Salz, Pfeffer, Zucker
 
ZUBEREITUNG:
 
Karotten putzen, schälen und der länge nach vierteln. Kohlrabi waschen, schälen und in dicke Streifen schneiden. Spargel waschen und Enden abschneiden. Grünen Spargel muss man nicht schälen.
Karotten und Kohlrabi in kochendem Salzwasser mit etwas Zucker ca., 8 Minuten kochen. Nach 5 Minuten dieser Garzeit den Spargel dazu geben und die restlichen 3 Minuten mit kochen lassen.
Gemüse nun vorsichtig herausholen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
Nun den Backofen (180° / Umluft) vorheizen.
Backblech mit Backpapier belegen. Speckscheiben darauf ausbreiten.
Nun das Gemüse in gleichen Mengen auf den Speckstreifen verteilen.
 
 
Hier waren es 4 Karottenstreifen, 2 Kohlrabistreifen und 2-3 Spargelstangen pro Bund. Den Speck wickelt man nun fest um das Gemüse und legt alles dicht an dicht auf dem Blech zusammen.
Aus Ahornsirup und Balsamico-Essig rührt man jetzt eine Marinade zusammen, die man über das Gemüse träufelt. Im heißen Ofen darf das Gemüse nun 25 Minuten backen.
In der Zwischenzeit wurde ein feines Hüftsteak in der Pfanne gebruzzelt (Eine Minute auf jeder Seite, würzen und - je nach Dicke - dann noch ein paar Minuten zum Gemüse aufs Blech legen)
 
 
Das Gemüse mit dem Fleisch und etwas Soße hollandaise anrichten. Wer will kann ein Baguette dazu reichen - bei uns gabs lowcarb.
 
 
Für die Soße Hollandaise hab ich leider kein Rezept. Da müsst Ihr ausnahmsweise meinen Freund THOMY fragen...
Taste it !
 

 


Dienstag, 31. März 2015

MÖHRENPESTO

 
 
Am allerliebsten verschenke ich zu Festtagen etwas Selbstgemachtes aus meiner Küche. Familie, Freunde und Arbeitskollegen werden dann gerne mal von meinem Hobby zugeschüttet. Sehr praktisch, wenn kurz vor dem nächsten Feiertag die leeren Gläser und Flaschen wieder zurückgebracht werden mit dem Hinweis: "Die kannst Du sicher nochmal verwenden ;-) " Gesagt, getan. Und was ist passender zum Osterfest als irgend etwas mit Karotten ?

 
Hübsche Weck-Gläser von Tchibo warteten schon lange auf ihren Einsatz. Ich konnte mir ein Pesto darin gut vorstellen.
 So habe ich ein wenig recherchiert, ausprobiert und abgeschmeckt. Entstanden ist dann dieses leckere Rezept:
 
ZUTATEN: (für etwa 8 Gläser zu je 290 ml)
 
  • 1 kg Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Ingwer
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Pistazienkernöl (oder jede andere Sorte)
  • 200 g Cashew-Kerne
  • 150 g Parmesan, gerieben
  • 4 EL Limettensaft
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 50 g gehackte Pistazien
Nach Geschmack passen folgende Gewürze gut dazu: Lebkuchengewürz, Chiliflocken, Koriandersamen, Salz, Pfeffer, Kardamom und (je nach Eigensüße der Karotten) etwas Honig
 
Zubereitung:
 
Karotten und Ingwer schälen und grob raspeln. Zwiebeln und Knoblauch klein würfeln. Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Karotten und Ingwer dazugeben und andünsten. (Je nach Größe der Pfanne evtl. in zwei Portionen). Mit Gemüsebrühe ablöschen und unter Rühren einmal ordentlich aufkochen. Nun kann man schon ein wenig mit den Gewürzen spielen und das Pesto abschmecken. Noch etwas vorsichtig mit Salz sein, da der Parmesan auch schon sehr würzig ist.
Karottenmischung, Cashew-Kerne, geputzten Koriander, Limettensaft und Parmesan in den Blender geben (zur Not tuts auch ein Pürierstab) und kräftig durchmixen. Das Pistazienöl langsam von oben dazu fließen lassen, bis eine homogene Masse entsteht. Etwas davon zurückbehalten.
Mein Kitchenaid-Blender arbeitet sehr gleichmäßig. Ich hätte lieber eine noch stückigere Masse gehabt.
Die Weck-Gläser und Gummis auskochen.
Das Pesto so heiß wie möglich in die Gläser bis zum Rand einfüllen. Ein paar mal auf der Arbeitsfläche aufschlagen, um Luftbläschen zu vermeiden. Etwas Öl auf die Oberfläche auftragen und mit den gehackten Pistazien bestreuen. Gläser mit den Klammern gut verschließen,
 
 
Im Kühlschrank abkühlen lassen.
Hübsch verziert mit Aufklebern oder Etiketten eignen sie sich nun hervorragend als Ostergeschenke für die lieben Kolleginnen. Den Mangolikör gabs letztes Jahr auch schon - er wurde aber ausdrücklich wieder bestellt...


 
Nun gibt es mehrere Möglichkeiten des Genusses. Mir persönlich schmeckt das Pesto besonders gut als vegetarischer Brotaufstrich. Ich kann es mir aber auch sehr gut auf  Pasta, Reis oder zum Fleisch vorstellen. Oder als Dip zur Ofenkartoffel....

 
 ...oder als Topping im Wrap, oder..... ach, sollen sich die Beschenkten doch selber Gedanken machen, wann...

 
 .... und wozu sie dieses leckere Pesto essen wollen.

 
Über ein Feedback freut sich..
Taste it !

Montag, 9. Februar 2015

MARONI-WIRSING MIT PANIERTEN WEIßWURSTSCHEIBEN

 
 
 
 
Hui - wie aufregend.... Mrs. Taste kocht mal wieder im Fernsehen...
In der Sendung vom Bayerischen Rundfunk wird jeden Monat eine "Schmankerlkönigin" gewählt. Um diese Krone zu tragen, muss man ein Rezept einreichen, dass dann vom Sendungskoch ausprobiert und "erwählt" wird. Schon wird man zur Sendung eingeladen. Und darf kochen. LIVE.....
 
 
 
Zum Glück ist es diesmal kein stressiger Wettbewerb, sondern einfach ein gemütliches Zusammenkochen. Die Atmosphäre ist relativ entspannt, kleine Patzer werden charmant aufgegriffen und alle sind sehr professionell. Der Koch, Stefan Forster, gab mir wirklich das Gefühl, als würden wir schon ewig miteinander kochen.( sogar wenn man auch manchmal etwas dümmlich von der Kamera erwischt wird...)
 
 
 
Studioatmosphäre zu schnuppern, ein wenig hinter die Kamera zu gucken, Henry den Studiohund zu treffen und natürlich - die Krönung zur Schmankerlkönigin - das war mein Highlight im Monat Januar ....
 
 
Hier nochmal der link zur Sendung: *KLICK* und für Euch das Rezept dazu
 
 
 
Schmankerlkönigin kocht
 
PANIERTE WEIßWURSTSCHEIBEN 
 
Um einen Klassiker der bayerischen Kochkunst neu zu interpretieren, bedarf es Mut, Kreativität und Können. Andrea Burkhardt aus München besitzt all diese Eigenschaften und deshalb ist sie unsere "Schmankerlkönigin des Monats" geworden. Aber natürlich auch wegen ihres Rezeptvorschlags: Panierte Weißwurstscheiben mit Maroni-Speck-Wirsing. Teilen Sie die Begeisterung unseres Kochs Stefan Forster, für den sofort nach dem Probekochen dieser Weißwurst-Variante feststand: Andrea Burkhardt ist eine würdige Trägerin der "Wir in Bayern"-Schmankerlkrone.
Stand: 27.01.2015
 
 
 
Panierte Weißwurstscheiben  | Bild: BR/ Wir in Bayern
 
 
Für 4 Personen
Maroni-Speck-Wirsing
  • 1 kg Wirsing, in ca. 2 cm große Stücke geschnitten
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 200 g Pancetta (feiner italienischer Speck), gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, ohne Haut, klein gehackt
  • 200 g Maronen, gegart (vakuumverpackt), klein geschnitten
  • 300 ml Sherry, trocken
  • 2 Thymianzweige, Blätter gezupft
  • 1 Schuss Apfelsaft, naturtrüb
  • 1 EL Stärke, angerührt
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle zum Würzen
Zubereitung

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Wirsing im kochenden Wasser eine Minute blanchieren lassen, anschließend in kaltem Wasser abschrecken.
 
 
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Pancetta im heißen Öl anbraten. Knoblauch zusammen mit den kleingeschnittenen Maronen unterrühren und nach ca. 4 Minuten mit 300 ml Sherry ablöschen.
 
 
Wirsing und Thymianblätter zugeben und das Ganze gut 25 Minuten kochen lassen. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Apfelsaft abschmecken und leicht mit der Stärke abbinden.

Sherry-Senf-Soße

  • 200 ml Sherry, trocken
  • 4-6 EL süßer Senf
  • 200 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle zum Würzen
Zubereitung

Senf mit 200 ml Sherry in einem kleinen Topf langsam aufkochen lassen und die Sahne zugeben.
 
 
Die Soße nochmals aufkochen lassen, gut umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.

Panierte Weißwurstscheiben

  • 4 Weißwürste, frisch
  • 3 Eigelb
  • 4-5 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Zitronensaft
  • Sonnenblumenöl zum Anbraten
Zubereitung

Weißwürste häuten und in ½ cm dicke Scheiben schneiden. Eigelb in eine flache Schale geben. In eine weitere Schale Semmelbrösel mit etwas Salz und Pfeffer füllen. Sonnenblumenöl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen.
 
 
Weißwurstscheiben zunächst im Eigelb, anschließend in den Semmelbröseln wenden und dann im heißen Öl von beiden Seiten goldgelb ausbacken. Die frittierten Wurstscheiben auf einem Küchentuch kurz abtropfen lassen und mit Zitronensaft beträufeln.
Die panierten Weißwurstscheiben zusammen mit dem Maroni-Speck-Wirsing auf Teller geben und mit der Sherry-Senf-Soße garnieren.
 
 
 
 
Andrea Burkhardt und Stefan Forster wünschen Ihnen guten Appetit!
 
 
Genau ! Taste it....

Samstag, 7. Februar 2015

BANOFFEE-TARTE MIT BAISERTUFFS....


......gebacken nach einem Rezept aus der aktuellen "BAKERY" , der Backzeitschrift von LECKER. Manchmal mach ich ja auch bei Blogger-Aktionen mit. Sowas motiviert. Ich bin ja nicht so die Bäckerin. Aber ein hübsches Törtchen macht nun mal auf Fotos etwas mehr her, als zum Beispiel Gulasch mit Semmelknödel. Und ich wollte doch endlich mal mein neues Fotozelt ausprobieren.... So kam der Aufruf von REBECCA grad recht. "Lasst uns doch alle die Zeitschrift durchbacken - jeder ein Rezept seiner Wahl." Meine fiel auf Banoffee-Tarte von Seite 43. Mr. Taste hatte neulich eine probiert und sie zu einem zukünftigen Lieblingsstück erklärt.
Ich habe für uns die Zutaten halbiert und alles in einer kleinen Springform (18 cm) gebacken Das Rezept hier ist ausgelegt für eine Tarteform mit Hebeboden (24 cm).
 
Zutaten:
 
Mürbteigboden:
  • 2 Eigelb
  • 200 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 120 g kalte Butter in Stückchen (+ etwas für die Form)
  • 1 Pr. Salz
Karamelcreme:
  • 7-8 Muh-Muh Bonbons
  • 100 ml Sahne
  • Belag:
  • 2-3 reife Bananen
  • 400g Schmand
  • 75 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
Baisertuffs:
  • 2 Eiweiß
  • 100 g Zucker
Zubereitung:
 
Aus den 1. Zutaten einen Mürbeteig kneten. 30 Minuten kaltstellen. Eiweiß kalt stellen.
Backofen vorheizen. (175° Umluft). Mürbteig am besten auf Backpapier ausrollen. Form fetten (oder mit Backpapier auslegen). Teig mit Hilfe des Papiers in die Form stürzen. Den Rand etwas hochziehen und andrücken. Mehrmals mit der Gabel einstechen und blind backen. Ich mach das so: Eine Tüte aus Bratschlauchfolie herstellen, Hülsenfrüchte rein und auf den Teigboden drücken.
Die gefüllte Tüte kann man durchaus mehrmals verwenden, wenn man sie nach dem Backen öffnet und die Hülsenfrüchte trocknen lässt.
 
 
Das ganze wird nun auf der untersten Schiene 15 Minuten gebacken. Tüte entfernen und nochmal 5 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
 
 
In der Zwischenzeit kann man sich an die Karamellcreme machen. Dies ist mein eigenes Rezept dazu:
Sahne im Topf erhitzen, Bonbons zerhacken und dazu geben.
 
 
Unter rühren schmelzen lassen. So lange einkochen lassen, bis es eine dicke Creme ergibt. Mit Sahne evtl. wieder flüssiger machen.
 
 
 
Man benötigt für eine Tarte ca. 5-6 EL dieser Creme.
2/3 der Creme auf den erkalteten Boden verstreichen. In Scheiben geschnittene Banane auf der Creme verteilen, restliche Creme darüber träufeln.
 
 
 
Schmand mit Zucker und Vanillemark kräftig aufschlagen, auf die Bananen verteilen und glatt streichen.
 
 
Nun kalt stellen - mindestens 2 Stunden, gerne über Nacht.
Kurz vor dem Servieren das Eiweiß sehr steif schlagen. Nun langsam 100 g Zucker einrieseln lassen und nochmal 2 Minuten kräftig durchschlagen.
 
 
 Jetzt die Eiweißmasse in einen Spritzbeutel füllen und (lückenlos)Tuffs auf die Torte spritzen.
 
 
Jetzt wird's spannend.... Mit einem Flambierer geht man jetzt kurz, schnell aber vorsichtig und nicht zu nah über die Tuffs....
 
 
 
 - und schafft so eine wunderschöne Baiser-Decke.
 
 
Wichtig ist, dass der Kuchen wirklich gut durchgekühlt ist, sonst zerläuft die Schmandschicht nach dem Brennen zu schnell.
 
 
Leider ist mir der Mürbteig-Boden etwas zu knusprig geraten - deshalb die vielen Brösel... Beim nächsten mal würde ich ihn etwas früher heraus nehmen.
 
 
 
Geschmacklich ist die Banoffee-Tarte eine Wucht - Kalorientechnisch gesehen vermutlich auch. Etwas weniger Zucker in der Schmandcreme würde auch gehen. Im Eiweißschaum kann man nicht darauf verzichten, man würde Standhaftigkeit einbüßen.
 
 
Mr. Taste ist hoch zufrieden mit dem Ergebnis - bei mir kriegt er ne 2- . Beim nächsten mal wird's ne 1 wenn der Boden etwas softer und die Creme etwas weniger süß wird.
Taste it !

Freitag, 2. Januar 2015

PULLED PORK - oder "gezupfter Schweinebraten"

... mit selbstgemachten Burger-Buns
 
 
 
Dieses Fleisch lässt mir schon lange das Wasser im Mund zusammen laufen. Schon seit Wochen recherchiere ich, schmökere in Rezepten und frag befreundeten Hobbyköchen ein Loch in den Bauch. Als das Christkind in Form meiner Tochter dann auch noch ein Fleischthermometer vorbei brachte, gab es keine Ausrede mehr: Jetzt hab ich mich endlich mal selbst dran getraut. Pulled Pork - ein Schweinebraten, der so zart und saftig ist, dass er fast von selbst zerfällt und man das Fleisch nur mit zwei Gabeln auseinander zupfen muss.
 
 
Gegessen wird es dann wie ein Burger. Man belegt sich die Brötchen nach belieben. Hier gabs Krautsalat, Tomaten, Zwiebelchutney, BBQ-Soße, grünen Salat und Kartoffeln vom Blech dazu.
Zu erst musste ich englisch lernen. Nicht, dass ich es vorher noch nicht konnte, aber Begriff wie "Buns" , "Rub" oder "Mop" - die offensichtlich untrennbar zu Pulled Pork gehören - musste ich erst mal googlen.
 
Buns - das sind die Hamburger-Brötchen. Es sind sehr softe, weiche Milchbrötchen aus Hefeteig
 
Rub - das ist die Gewürzmischung, die in das Fleisch mindestens 24h vor der Zubereitung sanft aber beherzt einmassiert wird
 
Mop - das ist die Soße, mit der das Fleisch während des Bratenvorgangs begossen wird und in der es sanft schmoren darf.
 
Hier mein Rezept dazu (für 4 hungrige Personen + Reste für den nächsten Tag)
 
  • 1 Schweinenacken, 1,2 kg (nicht zu mager)
Rub:
  • 1 EL beliebiges Grillgewürz (hier BBQ-Gewürz von Schuhbeck + geräuchertes Paprikapulver)
  • 1 TL grobes Meersalz
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Öl
Verrühren. Fleisch von allen Seiten damit gründlich einreiben. An Stellen mit Dellen oder Schlitzen tief einmassieren. Fest in Frischhaltefolie einwickeln und für mind. 24h in den Kühlschrank legen.
 
 
 
Mop:
  • 300 ml stark konzentrierte Hühnerbrühe
  • 200 ml Ananassaft (sicher geht auch ein anderer süß-saurer Saft)
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
 
Ofen auf 110°C / Umluft vorheizen. Fleisch 1 h vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Butterschmalz in einem hohen Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten anbraten. Mit dem Mop angießen.
 
 
 
Deckel drauf und ab in den heißen Ofen. Mein Fleisch habe ich nach 3 h 1x umgedreht, nach 6,5 h herausgeholt. Es war perfekt. Es hatte eine Kerntemperatur von 90°. Ich habe zwischen drin immer mal wieder nachgemessen, nicht aber die ganze Zeit. Man kann auch den Zupftest machen: Einfach mit der Gabel reinstechen, und schauen, ob es schon in Fasern  zerfällt.
Jetzt das ganze Stück herausnehmen und fest in Alufolie packen. Warm stellen. (In Handtücher gewickelt oder in eine Isoliertasche gesteckt) Das Fleisch sollte jetzt ca. 1h ruhen dürfen. Dann wird es noch zarter.
In der Zwischenzeit kann man die Soße etwas einkochen lassen und abschmecken. Nach der abgelaufenen Stunde holt man das Fleisch aus der "Packung". Jetzt kommen die Gabeln zum Einsatz: Den Braten kräftig auseinander ziehen und zupfen.
 
 
Wieder in den Bräter mit der heißen Soße zurückgeben und vorsichtig miteinander vermischen.
 
Die vielen Stunden, die der Braten im Ofen ist, kann man ihn unbesorgt unbeaufsichtigt lassen. Die Temperatur ist nicht hoch genug, um ihn anbrennen zu lassen. Der Deckel verhindert auch, dass die Flüssigkeit komplett verdampft.
Man kann die Zeit allerdings auch für die Beilagen verwenden. Vor allem ist der Ofen ja die letzte Stunde vor dem Servieren wieder frei und schon schön vorgeheizt - also bereit für die selbstgemachten Burger-Brötchen, so called
 
Buns
  • 300 g Mehl (Wiener Griessler)
  • 200g Pizza-Mehl (00)
  • + ein wenig Mehl zur Verarbeitung
  • 30g frische Hefe
  • 150 ml warmes Wasser
  • 50 ml warme Milch
  • 40 g Zucker
  • 2 Eier
  • 80 g weiche Butter
  • 5 g Salz
  • 2 EL Sesam
  • 1 Eigel1
  • EL Sahne
Mehl in eine Rührschüssel geben. Wasser, Milch und Zucker in einem Becher verrühren und die Hefe darin auflösen. Flüssigkeit in die Mitte des Mehls gießen und einen kleinen Vorteig anrühren. Mit etwas Mehl von der Seite bestäuben. 30 Min. zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Nun Eier, Butter und Salz mit dem Knethaken der Küchenmaschine unter den Teig rühren - ca. 5 Minuten, bis ein glatter Teig entsteht.
 
 
Der Teig ist sehr weich und luftig. Man könnte in Versuchung geraten, etwas mehr Mehl dazuzugeben - das bitte NICHT tun. Je mehr Mehl im Teig ist, desto härter werden die Buns.
Jetzt den Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen und zugedeckt an einem warmen Ort nochmal 30 Minuten gehen lassen.
Teig mit bemehlten Händen auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Mit der stumpfen Seite eines bemehlten Messers in die gewünschten Portionen teilen. Ich habe 9 Buns zu jeweils ca. 95g aus meiner Teigkugel gekriegt.
Jede Portion mit bemehlten Fingern nach innen einkrempeln und zu einem festen Ball rollen. Die Kugeln mit der Nahtseite nach unten in gleichmäßigen Abständen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Zugedeckt wieder - zum letzten mal - 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Ofen auf 200° anheizen.
 
 
Eigelb und Sahne verquirlen und die Oberseite der Buns damit bestreichen. Mit Sesam bestreuen.
Für 20 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
 
 
Jetzt geht's an servieren. Einfach alles auf den Tisch stellen und die Gäste selbst agieren lassen.
 
 
Der Krautsalat gelang nicht besonders - deshalb habe ich heute kein Foto für Dich.... Der Rest passte aber perfekt dazu. Manche Gäste haben sich den Burger wie einen Turm belegt, andere haben sich das "Geschnetzelte" auf den Teller gepackt und das Brötchen so dazu gegessen.
 
 
Ganz egal - alles war genial !
 
 
Ich freu mich schon aufs nächste mal, wenn ich Pork pullen darf....
Taste it !