Sonntag, 14. Oktober 2012

SPICY COCKTAIL NUTS




Ich liebe sie, diese würzig-scharfen und trotzdem süßen Nüsse aus
Cynthia Barcomis "Backbuch für Feste".


Zu so vielen Gelegenheiten habe ich sie schon gemacht, dass ich es garnicht mehr aufzählen kann. Und immer wieder sorgen sie für Überraschung und Geschmacksexplosion auf der Zunge...
In etwas abgewandelter Form hier mein persönliches Rezept:

Ich habe, in größerer Menge, die Gewürzmischung auf Vorrat hergestellt. Man kann sie wunderbar verschenken, zusammen mit den Nüssen und mit der Anleitung dazu, zum selbermachen.






GEWÜRZMISCHUNG:

  • 2 EL Paprikapulver
  • 2 EL Knoblauchpulver
  • 1 EL Zwiebelpulver
  • 1 EL Cayennepfeffer
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Pfeffer
  • 2  EL Salz
  • 200 g Zucker
einfach verrühren. Kann an einem trockenen Ort luftdicht verpackt ewig aufbewahrt werden....

Dann braucht man noch:

  • ca. 400 g gemischte Nüsse (nach Gusto gerne auch Sonnenblumen-, Kürbis- oder Pinienkerne)
  • 1 Eiweiß
  • 1 TL kaltes Wasser

ZUBEREITUNG

Backofen auf 120 Grad / Umluft vorheizen.



Zu erst schlage ich das Eiweiß mit dem Wasser schaumig.

Dann gebe ich die Nüsse dazu und rühre, bis diese rundherum bedeckt sind. Jetzt kommt die Gewürzmischung dazu. Ich nehme 2 EL davon für ca. 400 g Nussmischung und verrühre vorsichtig, bis die Nüsse gleichmäßig ummantelt sind. Diese Mischung gebe ich nun auf ein Backblech (mit Backpapier ausgelegt) und verteile sie gleichmäßig, so dass sie nebeneinander liegen. 45 Minuten müssen sie nun im Ofen eher trocknen als backen. Wenn möglich wende ich die Nüsse alle 10 Minuten ein bissl. Das geht nicht sehr gut, denn sie kleben anfangs ziemlich.....


Das Blech nehme ich nun aus dem Ofen und lasse das Backpapier mit den Nüssen auf den kalten Herd rutschen, da kühlt es schneller aus, als auf dem Blech. Ca. 15 Minuten lasse ich alles in Ruhe, dann zupfe ich die Nüsse vom Papier. Am Anfang kleben sie noch etwas zusammen, aber das gibt sich beim Abkühlen. Ich weiß nicht, wie lange die fertigen Cocktailnüsse haltbar sind - unsere sind immer spätestens am nächsten Tag aufgegessen....








Dienstag, 9. Oktober 2012

HÜHNERSUPPE

Wenn die Zeit des obligatorischen "Wiesen-Schnupfens" kommt und ganz München nießt und hustet, sollte man vorbereitet sein. Man sollte sein Imunsystem pimpen. Und wie tut man das am besten ? Mit Hühnersuppe, jawohl. Sie enthält Vitamin C und wirkt entzündungshemmend, sie wärmt von innen und tut der Seele gut. Jeder sollte Hühnersuppe essen...
Hier mein Rezept:


  • 1 Brathähnchen, frisch oder gefroren (Suppenhühner sind mir zu fett und zäh)
  • 1/2 Sellerieknolle
  • Karotten nach belieben (ich mag viel)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Stange Lauch
  • Petersilie (hab heute nur gefrorene bekommen)
  • 1 EL gekörnte Hühnerbrühe
  • Salz, Pfeffer


Ich lege das (aufgetaute, gewaschene) Huhn in einen sehr großen Topf und gieße kaltes Wasser darüber, bis der Topf 3/4 voll ist. Dann bringe ich es zum kochen. (Wenn die Nährstoffe in die Suppe gehen sollen, so wie hier, setzt man sie kalt an. Wenn der Focus eher auf dem Fleisch liegt, z.B. beim Tafelspitz, gibt man das Tier ins kochende Wasser ) 
Nach einigen Minuten bildet sich grauer Schaum auf der Oberfläche. Diesen schöpfe ich ab, bis das Wasser klar ist.
Erst jetzt gebe ich das kleingeschnittene Gemüse hinzu und würze kräftig mit Salz und Pfeffer.
Nun lasse ich alles ca 1,5 h köcheln.
Nach dieser Zeit hebe ich das Huhn aus der Suppe und lasse es ein wenig abkühlen. (Vorsichtig, denn es fällt schon auseinander)
Die Suppe kann man jetzt gut abschmecken. Je nach Gusto gebe ich ein bißchen gekörnte Brühe hinzu oder etwas Wasser, falls sie zu kräftig ist.
Jetzt befreie ich das Fleisch von Haut, Knochen und Knorpel, schneide es klein und werfe es in den Topf zurück. (Natürlich nicht ohne etwas davon für den Kater bei Seite gelegt zu haben, der um meine Füße streicht, seit das Huhn den Topf verlassen hat).
Schon ist die Suppe servierfertig. Wer mag, isst sie mit gekochten Nudeln oder Reis.




Und immer schön gesund bleiben.....

Montag, 8. Oktober 2012

ZWIEBELKUCHEN, DIE ZWEITE...

....und deshalb hatte ich noch Lust, die Mini-Quiches und verschiedene Flammkuchen auszuprobieren.

MINI-QUICHES MIT APFEL-ZWIEBEL-GORGONZOLA



  • 2 Rollen Blätterteig
  • 8 Scheiben Pancetta oder Speck oder Parmaschinken oder.....
  • 1 großer Apfel (Granny Smith) oder 1 Birne
  • 3 - 4 Zweige frischer Thymian
  • Butter
  • 1 Ei
  • 100 ml Sahne
  • 100 g Creme fraiche
  • 100 g Gorgonzola oder Schafskäse oder Ziegenkäse oder....
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zwiebeln, Schinken, geschälter Apfel (oder Birne) in feine Streifen schneiden. Mit etwas Butter in der Pfanne anschwitzen. Mit Pfeffer und abgezupften Thymianblättchen würzen, abkühlen lassen.
Eier mit Sahne und Creme fraiche verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Nun fette man ein Muffinblech und lege in jede Mulde einen Streifen Backpapier. Ein, wie ich finde, genialer Tip von Nicole Stich, um hinterher die Quiches leichter rauslupfen zu können.

Mit einem großen Glas habe ich 12 Kreise aus dem Blätterteig ausgestochen. Auf dem umgedrehten Glas konnte man dann ganz leicht kleine Teigschälchen formen und diese in die Mulden setzen.


Die Zwiebelmischung jetzt gleichmäßig in die Teigschälchen füllen und jeweils ein Stückchen Käse daraufsetzen. Die Eiersahne vorsichtig mit einem Eßlöffel darübergeben. Mit dem übrigen Thymian garnieren und ca 20 Minuten  bei ca. 160 Grad Umluft backen.
Ca. 5 Minuten abkühlen lassen.
Kann man auch gut kalt oder am nächsten Tag aufgewärmt essen.....



Er hier (auch mein Favorit dieses Abends) war am schnellsten aufgegessen:

FLAMMKUCHEN 1 , BIRNE-SPECK

  • 1 Rolle Pizzateig (aus der Kühltheke, ich gestehe)
  • 200 g Gorgonzola
  • 100 g Mascarpone
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Birne, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 8 Scheiben Speck (oder andere Schinkensorten), in feine Streifen geschnitten
  • 1 Glas Wildpreiselbeeren
  • frischer Thymian


Gorgonzola, Mascarpone und Eier mit dem Pürierstab kurz aufschlagen. Masse auf dem aufgerollten Pizzateig großzügig verteilen.
Erst die Birnenscheiben (ich habe das Kerngehäuse mit einem spitzen Messer aus den fertigen Scheiben herausgeschnitten) gleichmäßig darauflegen, danach die Zwiebelringe, als letztes die Speckstreifen. Ein paar Kleckse Preiselbeeren unregelmäßig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Umluft  10 - 12 Minuten backen. Lieber dabei stehen bleiben, Flammkuchen wird sehr schnell dunkel an den Rändern...
Am Ende noch frischen Thymian darüberzupfen.


Und hier eine zwiebelfreie, vegetarische Variante. Essen ja nicht immer alle alles........


FLAMMKUCHEN 2, TOMATEN-OLIVEN

  • Pizzateig-Grundrezept von oben ;-)
  • ca 15 getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und in Streifen geschnitten
  • ca 15 grüne Oliven ohne Stein, halbiert
  • frischer Basilikum
  • 200 g Schmand
  • Salz, Pfeffer

Schmand mit Salz und Pfeffer verrühren und auf dem ausgerollten Teig verteilen. Tomaten und Oliven gleichmäßig draufstreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Umluft  10 - 12 Minuten backen.
Flammkuchen mit frischem Basilikum garnieren.



Und hier nochmal das ganze Menue im Überblick. da ich natürlich nicht 5 Backöfen besitze um alles gleichzeitig zu machen, habe ich den ganzen Tag über die Quiches und Kuchen nacheinander gebacken. Ich hab dann während des Abends immer mal wieder eine Platte "von allem etwas" für 3 Minuten in den Backofen zum aufwärmen gestellt und am Tisch serviert.

Dazu gabs natürlich Federweißen, weiß und rot .

Krönender Abschluß war natürlich ein Dessert. Ein paar Himbeeren in ein Glas, ein Schuß Limoncello drüber, darauf ein Häubchen aus Himbeercreme, Brommbeere aufgesetzt, ein Schokostäbchen ins Glas gesteckt, 2 Mini-Gugl mit auf den Teller - FERTIG


Die Mini-Gugl sind nochmal ein Thema für sich und in einem der nächsten Posts zu finden. Und - ach ja - hier das Rezept für die Himbeercreme:

Das nächste mal würde ich einfach geschlagene Sahne oder gezuckerten Mascarpone nehmen. Hat etwas künstlich geschmeckt....

Die hübschen Etiketten gibts übrigens hier:

http://www.lecker.de/media/redaktionell/leckerde/magazin_1/downloads_1/pdf/etiketten-kuvert.pdf

Viel Spaß beim Nachbacken !!!

P.S.: Und wer macht jetzt die Küche sauber ?????


Sonntag, 7. Oktober 2012

ZWIEBELKUCHEN-PARTY , DIE ERSTE



The Day After
Ein sehr gelungenes Fest mit viel zu viel zu Essen, sehr zufriedenen Gästen und glücklichen Gastgebern ging heute Morgen gegen 2 Uhr zu Ende.
Es gab:

Kürbissuppe

hier das ungefähre Rezept (ich messe nicht ordentlich ab, ich probiere lieber)

  • 1 kleine Zwiebel
  • 500g Karotten, in Scheiben
  • 1/2 Hokaido-Kürbis, in Stückchen
  • 1 Schuss Weißwein (heute Federweisser)
  • 100 ml Orangensaft
  • 400 ml - 600 ml kräftige Hühnerbrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 El Currypulver
  • 1/2 TL Currypaste
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Chilliflocken


Die gewürfelte Zwiebel in Olivenöl anbraten, danach Karottenscheiben und Kürbisstückchen kurz mitrösten. Zucker drüber und etwas karamelisieren lassen. Dabei immer rühren und mit dem weißwein ablöschen. Jetzt Currypulver dazu.
So lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Danach O-Saft, Hühnerbrühe und geriebenen Ingwer zufügen.
So lange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Dann Kokosmilch und Currypaste dazu geben, kurz aufkochen lassen und umrühren.
Mit dem Pürierstab alles gut pürieren, mit salz, Pfeffer und Chilliflocken abschmecken.
Zum Schluß etwas frischen Koriander drüberzupfen - FERTIG


Die andere Hälfte des Hokis musste ja auch verwertet werden deshalb gab es noch:

Kürbis-Quiche mit Hackfleisch und Schafskäse

Als erstes das Grundrezept für den Teig, der auch (in etwas anderer Version) für das nächste Rezept verwendet wurde
  • 250 g Mehl + ein bissi zum Ausrollen
  • 1/2 Teel Salz
  • 125 g kalte Butter in Stücken + ein bissi für die Form
  • 1 Ei
  • 2 EL eißkaltes Wasser
Alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie mind. 30 Minuten kaltstellen.

Zeit für die Füllung: 
  • 1/2 Hokaido (ca 400 g )  in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 großer Apfel, geschält und grob geraspelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 400 g Rinderhack
  • 200 g cremiger Schafskäse
  • 200 g Creme fraiche
  • 100 ml Milch
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Ingwer


Hackfleisch in einer Pfanne mit Öl krümelig anbraten, mit Salz, Pfeffer und Ingwer würzen. Herausnehmen. Kürbis im heißen Bratfett unter wenden ca. 3 Min. anbraten. Apfel dazu und kurz mitbraten. Wieder würzen, dann Hack unterheben. Ich hab noch ein paar Korianderblätter reingezupft...
Abkühlen lassen.
Schafskäse zerdrücken, mit Creme fraiche, Milch und 2 Eiern kurz pürieren. Mit Pfeffer und Salz würzen.
Eine Springform (26 cm) fetten und mit Mehl stäuben.
Teig rund ausrollen (ca 32 cm). Form damit auslegen, den Rand hochziehen und festdrücken.Die Hälfte der Hackmischung hinei geben. Die Hälfte der Schafskäsecreme darauf verteilen, Vorgang mit den restlichen Zutaten wiederholen.
Bei Umluft 175 Grad / ca 50 Minuten in den Ofen schieben. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, kann man nach 30 Min. Alufolie darauf legen.
Vor dem abnehmen des Backrings und dem Anschneiden muß man die Quiche etwas auskühlen lassen, sonst fällt alles auseinander.





Dann gabs noch den schnickschnackfreien

klassischer Zwiebelkuchen

Das Grundrezept für den Teig ist hier oben zu finden. Die Butter habe ich allerdings ersetzt durch Schweineschmalz. Das schmeckt deftiger (stinkt aber ziemlich...)
Hier die Füllung:


  • 6 Eier
  • 1,25 kg gewürfelte Zwiebeln (glücklich, wer Ehemann, Taucherbrille oder Kitchenaid besitzt)
  • 250 g gewürfelter Speck
  • 400 g Schmand oder Creme fraiche
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel




Speckwürfel in heißem Öl auslassen. Zwiebeln zugeben und ca. 10 Min. glasig dünsten, mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
Abkühlen lassen.
Schmand, Eier, Salz, Pfeffer und Muskat verquirlen.
Eine Tarteform (ca. 26 cm) fetten und mehlen. Teig rund ausrollen und Form damit auslegen. Rand hochziehen und festdrücken. Erst Zwiebelmasse dann Eierguss in der Form verteilen. Im vorgeheizten Ofen (Umluft 175 Grad) ca 45 Min backen.
Erst nach dem Abkühlen anscheiden.


Das wäre eigentlich schon genug gewesen, aber ich kanns ja nicht lassen...

Donnerstag, 4. Oktober 2012

VORBEREITUNG FÜR SAMSTAG

Der Gatte wünscht am Samstag mal wieder Freunde einzuladen. Endlich mal wieder Gelegenheit, sich kreative Küchengedanken zu machen und die wunderbare Kitchen-Aid anzuschmeißen.


 Ist jetzt nicht Zeit für Zwiebelkuchen und Federweißen ?  Bissi langweilig, oder ? Ich glaube, ich probiere mal das Mini-Quiche-Rezept von Nicole Stich aus ihrem Kochbuch "Delicious Days".
Das wären dann schon mal 12 Miniquiches......
....vielleicht noch 2 runde Springformen (Zwiebelkuchen, Kürbis-Quiche), dazu 2 Bleche Flammkuchen (Birne-Gorgonzola und Ziegenkäse-Tomate-Oliven), die obligatorische Kürbissuppe und zum knabbern zwischendurch ein paar heiße Maroni.


Reicht das für 8 Personen ?
Zu wenig - müssen sie eben auf der Heimfahrt noch an der Tanke vorbei.
Zu viel - freuen sich am Montag die Kollegen
Zum Nachtisch gibts wohl ein paar Schoko-Rotwein-Gugl, dazu frische Himbeeren und Käsesahne-Creme...
Sooo, Rezepte und Einkaufszettel sind schon ausgedruckt. Der Kater kontrolliert, ob alles richtig ist.

Online-Rezepte und Fotos gibts dann nach dem Fest.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

PETITS FOURS ZUR COCKTAILPARTY


Zum 41. Geburtstag gabs Petits Fours mit dem Konterfei des Geburtstagskindes. O.k., eigentlich war es der Kopf von  Holly Golightly mit dem Gesicht des Geburtstagskindes, dank Photoshop.... 


 
Dazu wurde eine Buttercremefüllung, (0,5 l Vanillepudding mit 125 g weicher Butter verschlagen bis es cremig wird) zwischen 2 dünnen Bisquitböden verstrichen. Der Bisquit sollte nicht so flockig, locker wie sonst sein, sondern eher kompakt. Man kann ihn nach dem Backen , wenn er ausgekühlt ist, ein paar Stunden mit einem Brett beschweren, um dieses Ergebnis zu erreichen.
Im Kühlschrank muß er nun fest werden, damit man ihn problemlos ohne viel Gebatzel in Würfel oder Rechtecke (je nach Fotogröße) schneiden kann.


Ich hab dann die Stücke mit fertiger Glasur „helle Schokolade“ bestrichen.  Kuvertüre ist dafür nicht geeignet, sonst wird’s zu dick. 
Als diese getrocknet war, hab ich, ganz leicht, das Foto aufgelegt und mit einem "Bilderrahmen" aus Schoko-Frosting verziert.
Die Bilder waren in Paßbildgröße auf Fondant gedruckt. Das geht zum Beispiel hier: http://www.fototorte24.de/zuckerbilder/zuckerbild-kleine-aufleger.html. bei
Falls man die Wahl hat, würde ich mich immer für einen Tortenaufleger  aus Fondant entscheiden. Wählt man die bedruckte Oblate, hat man das Problem, dass sich die Ränder wellen, die Glasur durchschimmert und sich dadurch die Farben verändern. Bei Fondant muss man nur aufpassen, dass die Oberfläche nicht feucht wird, sonst verschwimmen die Farben etwas. Lässt man also die Torte stundenlang mit Folie abgedeckt im Kühlschrank stehen, würde durch das Kondenswasser das Foto vermutlich verzerren. Kleine Bildchen, die man z.B. aufrecht in Cupcakes steckt, sind allerdings aus Oblaten stabiler….
Natürlich muß man die Petits Fours bis zum servieren wieder kalt stellen. Wenn man danach die Ränder noch mal begradigt,  hat man 1. hübsche Formen und 2. Restchen zum Einfrieren für spätere Genüsse.
Und wenn man sie dann eben nicht mit Häubchen oder Frischhaltefolie abdeckt, werden die Gäste beim Naschen auch nochmal daran erinnert, wer sie zum Geburtstag eingeladen hat.





Ja, es sind einige Arbeitsgänge. Aber zum Glück kann man die Pausen dazwischen als Geburtstagskind nun wirklich gut gebrauchen. Denn wann sollte man sonst Nägel machen, zum Frisör oder sich um Make-Up kümmern ;-)

Montag, 1. Oktober 2012

3-TAGE-TORTE

Ein besonderes Schmankerl war diese Schichttorte aus der "LECKER"-Zeitschrift
http://www.lecker.de/backen/torten/bildergalerie-2701148-torten-backen/3-Tage-Torte-so-geht-s-Schritt-fuer-Schritt.html
Ich habe mich tatsächlich - Schritt für Schritt - an die Anleitung gehalten.
Die Torte war ein Gedicht.



Halt ! Stimmt nicht ganz. Sie war gepimpt.....
  • Die Böden habe ich noch mit Limoncello beträufelt.
  • In die Creme etwas Gelantine und pürrierte Himbeeren gerührt
  • und die Himbeeren mit Blaubeeren gestreckt...

Man kann sie hervorragend vorbereiten. Und wenn sie am Sonntag nicht aufgegessen wird, freuen sich die Arbeitskollegen am Montag noch darüber (oder ihre, sich im Wachstum befindlichen, seeehr hungrigen Söhne, die in den Ferien den Papa in der Arbeit besuchen....)